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1860 München und die Ungewissheit – wohin geht die Reise des Traditionsvereins?

vor 3 Jahren in Service, Anzeige
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pixabay.com

Die letzten Jahre waren mitunter die härtesten beim TSV 1860 München: Misserfolge, Fehlschläge bei den Investoren, permanente Trainerwechsel und dann auch noch der Zwangsabstieg in die vierte Liga – in München hängen die blauen Farben auf Halbmast. Doch es gibt auch noch eine andere Seite, so gab es zuletzt neue Zuschauerrekorde und der Verein konnte sogar eine Reihe von neuen Mitgliedern für sich gewinnen.

1860 im Wandel der Zeit

Nachdem der Verein aus München in die vierte Liga zwangsabgestiegen ist, soll nun endlich doch noch alles besser werden. Man spürt förmlich, wie ein Ruck durch den Verein geht. Der Verein möchte die negativen Erfahrungen hinter sich lassen und präsentiert sich als realistischer Viertligist. Insgesamt konnte 1860 etwa 2700 neue Mitglieder generieren. Der Abstieg aus der 2. Liga kann für den Verein also auch eine Art Chance sein – zum einen, um das angekratzte Image wieder etwas zu verbessern und zum anderen, um in Ruhe die nächsten Schritte angehen zu können. Für die Regionalliga hat 1860 aber auch Vorteile: Der TV-Sender Sport1 überträgt regelmäßig Spiele aus allen Regionalligen und dank 1860 München stiegen die Quoten zuletzt sogar stark an.

Der Verein genießt in ganz Deutschland ein hohes Ansehen, wenngleich die News der letzten Jahre für ein schlechtes Bild gesorgt haben.

In der Liga läuft es

Sportlich präsentiert sich der Verein wieder sehr erstarkt und sorgt in der vierthöchsten Spielklasse für Furore, denn aus 16 Spielen konnte der Verein 38 Punkte holen. Ein Schnitt von mehr als zwei Punkten pro Spiel – Daniel Bierofka und die Mannschaft scheinen den Auftrag Neuausrichtung verstanden zu haben. Der Verein hat mit 40 Toren den besten Angriff und musste gerade einmal zwölf Tore in den eigenen Kasten kassieren. Am kommenden Wochenende steht das Stadtduell gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern an – für den ein oder anderen Sportwetten-Fan sicher Anlass genug, um wieder einmal das Glück herauszufordern und sich einen schönen zusätzlichen finanziellen Gewinn einzustreichen:

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Sicherheitsvorschriften – Grünwalder Stadion entspricht nicht den Anforderungen

Auf lange Sicht steht der Verein vor Problemen, denn in das Grünwalder Stadion dürfen aktuell nur 12500 Zuschauer hinein und selbst wenn die Stadt eine Erweiterung um 2500 Plätze genehmigt, ist die Perspektive eher düster. Der Verein möchte relativ zeitnah wieder in den Profifußball vorstoßen, doch wo soll dann überhaupt gespielt werden? Nach dem Ausstieg aus der Allianz Arena ist es vollkommen unwahrscheinlich, dass 1860 dort nochmal spielen wird. Das Grünwälder Stadion ist für Profifußball nicht ausgelegt, dementsprechend muss also eigentlich ein neues Stadion her.

Bleibt Ismaik auch in der Zukunft als Investor bei 1860 München?

Nicht nur die Frage nach der Spielstätte dürfte bei einem Aufstieg noch zu klären sein, denn sollte der Verein aufsteigen, müsste auch einiges am Stadion renoviert und saniert werden. Die Lizenz ist somit nicht sicher, zumal es auch noch ein anderes Problem gibt: Hassan Ismaik. Nach dem Abstieg aus der zweiten Liga war es der einst so eifrige Investor Ismaik höchstpersönlich, der im entscheidenden Moment kein Geld mehr für die dritte Liga bereitstellte. Dementsprechend konnte der Verein die Lizenz nicht bekommen und stieg noch einmal ab. Ob und in welcher Form Hassan Ismaik in Zukunft für die blauen Sechziger aktiv sein wird, das gilt zunächst erst noch abzuwarten.

Seit Sommer ist Markus Fauser der neue Geschäftsführer beim TSV 1860 München. Er ist der neue starke Mann und soll den Verein neuaufbauen. Nach seinen Aussagen soll Hassan Ismaik im Übrigen bleiben, was die Fans wahrscheinlich nicht besonders gerne hören werden.

Wie auch immer der Verein die Zukunft gestalten möchte - es muss ein durchdachtes Konzept entwickelt werden. Es bleibt also weiter spannend beim TSV 1860 München.