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Black Friday: Tipps für Schnäppchenjäger

vor 4 Jahren in Service, Anzeige
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qimono / pixabay.com

Nachdem er besonders in den USA und Großbritannien schon lange zu einer festen Institution zählt, hat sich der Black Friday in den letzten Jahren auch hierzulande etabliert. Traditionell locken besonders Onlinehändler mit verheißungsvollen Rabatten. Oft heißt es schnell sein: Die besten Angebote sind oft nur kurzzeitig verfügbar, um Kunden zu Spontankäufen zu animieren. So kurz vor Weihnachten – in diesem Jahr fällt der Black Friday auf den 25. November – kommen derartige Rabatttage natürlich gelegen.

Spezielle Angebote gibt es für fast alles: Elektronik, Mode, Möbel, Kosmetik, Spielzeug und Co. Shop-Aggregatoren wie LadenZeile bieten eine gute Übersicht über deutsche Onlineshops, die in der Zeit rund um den Black Friday Rabatte im Bereich Mode anbieten. Wer Rabattaktionen im Elektronikbereich sucht, findet beispielsweise eine Liste teilnehmender Shops auf Netzwelt. Abgesehen davon bieten Gutscheinplattformen wie Mydealz einen Überblick über aktuelle Aktionen rund um den Black Friday.

Dennoch ist Vorsicht geboten: Wie so oft ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt. Als kleine Orientierungshilfe haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen hoffentlich dabei helfen, sich zielgerichtet durch den Rabattdschungel zu bewegen.

Tipp 1: Setzen Sie sich ein Budget

Bei der Masse an Angeboten hat man schneller den Überblick verloren, als einem lieb ist. Denken Sie daran: Auch reduzierte Ware hat ihren Preis. Legen Sie daher am besten schon vor dem 25. November ein Budget fest und halten Sie sich daran. Und noch ein Tipp: Fragen Sie sich vor jedem Kauf, ob das Produkt für Sie auch ohne Rabatt interessant gewesen wäre. Können Sie das nicht klar bejahen, verzichten Sie lieber auf den Kauf.

Tipp 2: Recherchieren Sie gründlich

Haben Sie ein bestimmtes Produkt ins Auge gefasst, recherchieren Sie am besten schon vorab Preise und Konditionen. Viele Händler beziehen sich bei ihren Rabattangaben auf die Unverbindliche Preisempfehlung (UVP) – die wird allerdings im normalen Geschäft meist schon unterboten. Vorsicht: Einige Händler heben ihre Verkaufspreise im Vorfeld auf UVP-Niveau an, um dann mit höheren Prozenten werben zu können. Und speziell bei Marken- und Luxuswaren gilt: Klingt der Preis zu gut um wahr zu sein, sitzen Sie wahrscheinlich einem Betrüger auf. Viele Hersteller gerade in diesem Bereich sind darauf bedacht, ihre Preise relativ stabil zu halten.

Tipp 3: Lassen Sie sich nicht drängeln

“Nur noch ein Produkt verfügbar!” “Der Countdown läuft!” Solche und ähnliche Druckmittel kommen Ihnen bekannt vor? Sie sind nicht allein: Besonders am Black Friday fahren Onlinehändler alle verfügbaren Geschütze auf. Oft steckt nicht viel dahinter, und selbst wenn: Schlussverkäufe und Reduzierungen gibt es das ganze Jahr über. Lassen Sie sich nicht verrückt machen.

Tipp 4: Vorsicht vor bösen Überraschungen

In der Flut der Angebote haben Betrüger oft leichtes Spiel. Hinweise auf einen potenziell dubiosen Shop sind zum Beispiel fehlende Verweise auf Datenschutz, Impressum oder AGBs – hierbei handelt es sich in Deutschland um Pflichtangaben! Anerkannte Qualitätssiegel wie das der “Trusted Shops” hingegen sind ein gutes Zeichen. Bei unbekannten Shops entlarven oft schon zwei Minuten Internetrecherche die schwarzen Schafe.

Obacht auch bei Bestellungen aus dem Ausland: Während Versandkosten oft noch ausgewiesen werden, erfahren Sie oft erst auf dem Zollamt von möglichen Mehrwertsteuern oder Zollgebühren, die ein vermeintlich günstiges Angebot ganz schnell ins rechte (teure) Licht rücken.

Beim Zahlverkehr im Allgemeinen gilt: Zahlen Sie besser per Kreditkarte, Lastschrift oder Paypal als per Überweisung. Erstere bieten häufig einen Käuferschutz an und/oder gewähren eine Rückbuchungsfrist, während einmal überwiesenes Geld meistens final den Besitzer gewechselt hat.

Tipp 3: Kennen Sie Ihre Rechte

Am Black Friday ordentlich zugeschlagen – und am nächsten Tag mit Kopfschmerzen aus dem Kaufrausch erwacht? Ruhig Blut: Ihr Rückgaberecht bleibt von Rabattaktionen unberührt. Per Gesetz haben Sie nach Erhalt der Ware 14 Tage Zeit, um den Kauf zu widerrufen. Einige Shops bieten sogar 30 Tage. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie den Einkauf nicht unkommentiert zurückzusenden, sondern gleichzeitig schriftlich (per Post, Fax oder Email) widerrufen. Denken Sie auch daran, dass Sie bis zum Eintreffen der Ware beim Empfänger für ihren Verbleib verantwortlich sind.