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Corona-FAQs - Die Fragen der Community

26.11.2021, 09:45 Uhr in Corona
Corona Maske mit Fragezeichen - Funkhaus Würzburg

FAQ Aktuelle Corona-Regeln

In Bayern gilt die verschärfte Krankenhausampel. Sie zeigt an, wie viele Corona-Infizierte bayernweit in ein Krankenhaus eingeliefert wurden oder intensivmedizinisch betreut werden müssen. Aktuell steht die Krankenhausampel auf ROT. Denn: In Bayern liegen mehr als 600 Corona auf einer Intensivstation.

FFP2-Maskenpflicht

Statt der medizinischen Maske muss wieder eine FFP2-Maske getragen werden. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Maskenpflicht befreit.

Ausnahmen FFP2-Maskenpflicht:

  • Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 16. Lebensjahr müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen.
  • Schule: Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 4 dürfen im Unterricht, bei sonstigen Schulveranstaltungen und der Mittagsbetreuung auch eine Stoffmaske tragen. Auf dem Schulgelände müssen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und sonstige Beschäftigte der Schulen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Auch im Sportunterricht müssen Schüler eine Maske tragen.

Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte

Treffen dürfen sich nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten – Kinder bis 12 Jahre und 3 Monate sowie Geimpfte und Genesene sind davon ausgenommen

2G (Genesene, Geimpfte und Kinder unter 12 Jahren und 3 Monaten)

  • In Gastronomie, Hotels, Hochschulen, Bibliotheken und Archiven
  • Bei außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie in Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung
  • Bei körpernahen Dienstleistungen (Friseursalons, Kosmetikstudios, Tattoostudios, usw.)
  • Bei Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen

Ausnahmen 2G:

  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (Nachweis + PCR-Test) sind von 2G ausgenommen
  • Schüler zwischen dem 12. und 18. Geburtstag dürfen zum Sporttraining, zum Musikunterricht oder zur Theatergruppe, um aktiv daran teilzunehmen. Das gilt nicht für Besuche in Stadien, Konzerte, etc.
  • Schüler zwischen dem 12. und 18. Geburtstag dürfen essen gehen und in Hotels übernachten
  • Bei medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Dienstleistungen gibt es keine Zugangsbeschränkungen (Fußpflege, Logopädie, Physiotherapie)
  • Bei Prüfungen gilt 3G plus

2G plus (Genesene, Geimpfte und Kinder unter 12 Jahren und 3 Monaten mit einem zusätzlichen negativen Corona-Test)

  • Bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen, die in nicht-privaten Räumlichkeiten und nicht in der Gastronomie (dort gilt 2G) stattfinden. Das betrifft unter anderem: Weihnachtsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage, etc.
  • Bei Kulturveranstaltungen (Oper, Theater, Konzerte, Kinos, Gedenkstätten, Ausstellungen, etc.)
  • Bei Sportveranstaltungen (als Zuschauer)
  • In Freizeiteinrichtungen (Zoos, Bäder, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, Seilbahnen, Ausflugsschiffe, Freizeitparks, Indoor-Spielplätze, Spielhallen, Eisbahn etc.)
  • Bei Sportstätten und der praktischen Sportausbildung
  • Bei Messen, Tagungen, Kongressen

Wo 2G plus gilt, greifen folgende Regelungen:

  • Personenobergrenzen: Es sind nur maximal ein Viertel der Zuschauer bzw. Besucher zugelassen – sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien.
  • Die FFP2-Maskenpflicht gilt durchgehend – auch am Platz (Ausnahme: bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen kann sie am Platz abgenommen werden)
  • Mindestabstand zwischen Personen, die nicht zum eigenen Hausstand angehören

Ausnahmen 2G plus:

  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (Nachweis + PCR-Test) sind von 2G ausgenommen
  • Schüler zwischen dem 12. und 18. Geburtstag dürfen zum Sporttraining, zum Musikunterricht oder zur Theatergruppe, um aktiv daran teilzunehmen. Das gilt nicht für Besuche in Stadien, Konzerte, etc.

3G am Arbeitsplatz

Zutritt haben nur Geimpfte, Genesene oder Getestete. Arbeitgeber müssen die Einhaltung täglich überprüfen und dokumentieren. Mindestens zweimal pro Woche muss der Arbeitgeber kostenlose Testmöglichkeiten anbieten, ansonsten müssen Angestellte für die Tests selbst aufkommen. Wo es möglich ist, sollen Arbeitgeber Homeoffice ermöglichen.

3G im ÖPNV

Mitfahren dürfen nur Geimpfte, Genesene oder Getestete. Das gilt auch im Flugverkehr.

Ausnahmen 3G:

  • Schüler (Regelmäßige Testungen in der Schule)
  • Taxifahrten

Sperrstunde in der Gastronomie

  • Ab 22 Uhr gilt die Sperrstunde
  • In geschlossenen Räumen ist Musikbeschallung und -begleitung nur als Hintergrundmusik zulässig
  • Reine Schankwirtschaften müssen schließen

Schließung der Nachtgastronomie

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe sind bayernweit geschlossen
  • Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist verboten

Absage Weihnachtsmärkte und Jahrmärkte

  • Volksfeste, Weihnachtsmärkte und Jahrmärkte sind untersagt
  • Alkoholkonsum ist auf öffentlichen Plätzen in der Innenstadt und an sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen nicht nur vorübergehend aufhalten, untersagt

Handel

  • Im Handel gilt keine Nachweispflicht
  • Es gelten Zugangsbeschränkungen: Pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche ist nur ein Kunde zugelassen

Schule und Kitas

  • An Schulen, die an Pool-Testungen teilnehmen, wird ein zusätzlicher Schnelltest am Montagmorgen eingeführt
  • Die Betreuung von Kita-Kindern erfolgt in festen Gruppen
  • Dritte (bspw. Eltern) dürfen das Gelände nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind (3G) – außer zu Abgabe oder Abholung der Kindergartenkinder

Hotspot-Regelung

Bei einer Inzidenz über 1.000 wird das öffentliche Leben weitestgehend heruntergefahren. Demnach wird alles geschlossen, was unter 2G und 2G plus fällt. Sinkt die Inzidenz für mindestens fünf Tage unter den Schwellenwert von 1.000, werden die Regeln aufgehoben.

Ausnahmen Hotspot-Regelung:

  • Schulen und Kitas bleiben geöffnet
  • Handel bleibt geöffnet – hier gilt: Pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche ist nur ein Kunde zugelassen
  • Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen werden weiterhin angeboten
  • Friseurleistungen werden weiterhin angeboten


Nein, beim Friseur gilt 2G. Zum Friseur dürfen nur Geimpfte und Genesene. Ein zusätzlicher Corona-Test ist dabei nicht erforderlich.

Wenn er bereits vollständig geimpft ist bzw. noch keine 12 Jahre und 3 Monate alt ist, ist das kein Problem.

Ausnahmen: Diese gelten für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen können sowie einen negativen PCR-Test vorweisen. Eine weitere Ausnahme gilt für Kinder unter 12 Jahren (bis zum Erreichen des 12. Geburtstags).

Nein, die Sperrstunde gilt nur für die Gastronomie. Betreiber müssen ihr Lokal um 22 Uhr schließen.

Nein, bei Hochschulen gilt 2G. Zutritt haben nur Geimpfte und Genesene.

Ja, das darf sie. Für minderjährige Schüler ab 12 Jahre gilt nämlich eine Sonderregelung. Demnach können auch ungeimpfte Schüler zum Sporttraining, zum Musikunterricht oder zur Theatergruppe, wenn sie dort aktiv teilnehmen. Dies gilt nicht für Besuche in Stadien, Clubs, Konzerten etc.

Dann gilt 2G plus - mit Maskenpflicht. Mitfeiern dürfen nur Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter 12 Jahren und 3 Monaten mit einem zusätzlichen negativen Corona-Test. Daneben gilt bei 2G plus Maskenpflicht - die kann aber am Platz abgenommen wird. Wenn die Feier in der Gastronomie stattfindet, gilt 2G - dann braucht man keinen zusätzlichen Corona-Test.

Denn: Eine privat gemietete Location zählt nicht als private Räumlichkeit. Private Räumlichkeiten sind Räume, die dem Veranstalter gehören, oder die dieser dauerhaft und nicht nur aus Anlass der Veranstaltung angemietet hat.

Ja, Zutritt haben nur Geimpfte und Genesene. Der Führerschein kann also erst weitergemacht werden, wenn der vollständige Impfschutz erreicht ist.

Ja, das darf er. Minderjährige Schüler dürfen auch dann Gaststätten und Hotels besuchen, wenn sich weder geimpft noch genesen sind. Denn: Ohne diese Ausnahme könnten geimpfte Eltern nicht zusammen mit ihren ungeimpften Kindern essen gehen oder in Hotels übernachten, so das Gesundheitsministerium.

Für Schüler, wenn sie sich aktiv bewegen möchten, eine Ausnahmeregelung. Diese gilt aber rein für die sportliche Betätigung, nicht für das Verweilen außerhalb der Becken. Im Zweifel kann ein Badbetreiber aber auch grundsätzlich immer das Hausrecht anwenden.

Am Arbeitsplatz gilt die 3G-Regelung. Arbeitgeber müssen die Regelung täglich überprüfen und dokumentieren. Mindestens zweimal in der Woche muss der Arbeitgeber dabei eine kostenlose Testmöglichkeit bieten. Für alle weiteren Tests muss der Arbeitnehmer aufkommen.

Gültig sind PCR-Tests (höchstens vor 48 Stunden durchgeführt), Antigen-Schnelltests (höchstens vor 24 Stunden durchgeführt) sowie unter Aufsicht vorgenommene Selbsttests (höchstens vor 24 Stunden durchgeführt).

3G-gültige Testnachweise können derzeit in drei verschiedenen Konstellationen ausgestellt werden:

1. Testung durch Leistungserbringer: 3G-fähige Testnachweise werden vor allem durch Personen oder Einrichtungen ausgestellt, die zur Leistungserbringung nach der Coronavirus-Testverordnung berechtigt sind. Dazu zählen insbesondere Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Apotheken, Teststellen von Rettungs- und Hilfsorganisationen, kommunal betriebene Teststellen sowie private Teststellen, die vom öffentlichen Gesundheitsdienst mit der Durchführung von Testungen beauftragt wurden.

2. Testung im Rahmen der betrieblichen Testung: Ein 3G-gültiger Testnachweis kann vom Arbeitgeber dann ausgestellt werden, wenn die zugrundeliegende Testung im Rahmen der betrieblichen Testung durch Personal erfolgt, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt. Die Testung muss von einer dritten Person durchgeführt oder vor Ort überwacht werden. Wenn Beschäftigte sich unbeaufsichtigt selbst testen, kann für diese Testung kein 3G-gültiger Testnachweis ausgestellt werden.

3. Testung vor Ort unter Aufsicht: Vor einem Restaurantbesuch kann beispielsweise ein Selbsttest unter Aufsicht eines Restaurantmitarbeiters durchgeführt werden und bei negativem Testergebnis das Restaurant besucht werden. Achtung: Zu beachten ist aber, dass ein solcher Testnachweis nur an dem Ort gilt, an dem die Testung beaufsichtigt wurde. Anders als in den anderen beiden Konstellationen darf kein Testnachweis ausgestellt werden, der für die nächsten 24 Stunden auch in anderen 3G-Kontexten verwendet werden kann.

Ja. Zutritt haben nur Geimpfte, Genesene sowie Kinder unter 12 Jahren und 3 Monaten mit einem zusätzlichen negativen Corona-Test

FAQ Kontakt zu positiver Person

Stark steigende Corona-Zahlen sind eine Herausforderung für die Kontaktnachverfolgung. Deswegen schränken viele Gesundheitsämter die Nachverfolgung mittlerweile ein.

Laut dem Würzburger Gesundheitsamt besteht die Ansteckungsgefahr bei einem engen Kontakt zu einer infizierten Person

  • bereits innerhalb von 2 Tagen vor dem Symptombeginn der infizierten Person,
  • während der gesamten Zeit, in der die infizierte Person Krankheitszeichen zeigt, und auch
  • innerhalb von 2 Tagen vor Abnahme des positiven Tests bei der infizierten Person, falls diese keine Krankheitszeichen zeigt.

Ein „enger Kontakt“ ist zum Beispiel, wenn der Abstand untereinander über mehr als 10 Minuten weniger als 1,5 Meter betrug und weder die infizierte Person noch ihre Kontaktpersonen durchgehend eine medizinische Gesichtsmaske oder eine FFP2-Maske getragen haben. Ein direktes Gespräch zwischen infizierter Person und Kontaktperson gilt zudem immer als „enger Kontakt“, unabhängig davon, wie lang es dauert, wenn nicht beide eine Maske getragen haben.

Positiv Getestete werden immer vom Gesundheitsamt kontaktiert. Daneben konzentriert sich das Würzburger Gesundheitsamt bei der Ermittlung von Kontaktpersonen derzeit auf:

  • Haushaltsangehörige, also Partnerin oder Partner, Kinder und weitere Personen, die mit in der Wohnung leben. Sie haben ein besonders hohes Ansteckungsrisiko.
  • Personen mit Kontakt zu gefährdeten Menschen. Sie könnten eine Infektion in Risikogruppen weitertragen oder eine Vielzahl von Menschen anstecken. Dies betrifft insbesondere Personen in Pflege-oder Altenheimen, in ambulanten Pflegediensten und Krankenhäusern sowohl diejenigen, die dort arbeiten, als auch diejenigen, die dort leben oder betreut werden. Für Schulen und Kindertageseinrichtungen gibt es eigene Regelungen.

Kontaktpersonen, die nicht diesen Gruppen angehören, werden nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert. Stattdessen fordert das Gesundheitsamt die infizierten Personen auf, ihre Kontakte selbst zu informieren.

Für geimpfte und genesene Personengilt: Solange keine Krankheitszeichen auftreten und die ggf. durchgeführten Corona-Tests negativ sind, muss kein Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen werden und es besteht keine Quarantänepflicht.

Wer Kontakt mit einer infizierten Person in einem Zeitraum hatte, in dem eine Ansteckungsgefahr bestand, sollte Folgendes beachten:

  • Kontakt zu anderen Personen einschränken, vor allem zu Risikopersonen, die gefährdet sind, schwer an Corona zu erkranken.
  • AHA+L-Regeln beachten: Abstand wahren, Hygienemaßnahmen berücksichtigen, im Alltag Maske tragen und regelmäßig lüften.
  • Regelmäßig testen: Selbsttest oder im Rahmen der angebotenen Testmöglichkeiten. Wer eine Warnung der Corona WarnApp erhält, kann mit dieser auch eine kostenlose PCR-Testung in Anspruch nehmen. Die Warnung auf dem Handy muss bei der Testung vorgezeigt werden.
  • Selbstbeobachtung für 14 Tage: Insgesamt zwei Wochen nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person auf Corona-spezifische Symptome achten.
  • Falls Krankheitszeichen auftreten: Unverzüglich Selbstisolation, ärztliche Abklärung und Mitteilung ans Gesundheitsamt.

Geimpfte und Genesene haben ein vergleichsweise deutlich geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Allerdings ist der Schutz nicht hundertprozentig, so dass Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Menschen in der Umgebung dennoch sinnvoll sind. Sollte es bei Geimpften zu einer Infektion kommen, so verläuft diese in der Regel mild; das Risiko von Komplikationen ist deutlich geringer als bei nicht geimpften Menschen.

FAQ Tests

Es gibt zwei Arten von Corona-Tests. Antigen-Schnelltests und PCR-Tests.
Im Unterschied zum Schnelltest muss bei einem PCR-Test die Probe ins Labor geschickt werden. In der Regel sind PCR-Tests aussagekräftiger als Schnelltests und bei der Vorlage länger, nämlich bis zu 48 Stunden, gültig.

Antigen-Schnelltests

Seit dem 13. November sind bundesweit wieder kostenlose Schnelltests möglich. Der Staat zahlt mindestens einen Test pro Woche und Person. Dabei spielt es keine Rolle, ob man ungeimpft, geimpft oder genesen ist.

PCR-Tests

Freiwillige PCR-Tests sind in der Regel kostenpflichtig und müssen selbst bezahlt werden. Es gibt aber Ausnahmen.

Seit dem 13. November stellt der Freistaat Bayern wieder kostenlose PCR-Tests für die Personengruppen zur Verfügung, die sich aus medizinischen Gründen bislang nicht impfen lassen konnten, das gilt auch für Schwangere und Stillende.

Nein, für Personen, die durch die Corona-Warn-App eine Warnung mit der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ erhalten haben, ist der PCR-Test kostenlos.

Ja, mindestens bis zum 31. Dezember. Dort werden Antigen-Schnelltests (kostenlos) und PCR-Tests (nur für Berechtigte) durchgeführt.

Nein. Wer noch zu Schule geht und dort regelmäßig getestet wird, muss keine weiteren Tests zusätzlich machen.

Das kann der Betreiber selbst festlegen. Beispiel: Der private Betreiber Contime in Würzburg verlangt für einen PCR-Test derzeit 69 Euro.

Kostenlose PCR-Tests gibt es für:
  • Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (ärztlicher Nachweis nötig)
  • Stillende (Vorlage des Mutterpasses nötig)
  • Schwangere während der gesamten Schwangerschaft (Vorlage des Mutterpasses nötig. Die Regelung gilt vorerst bis 31. März 2022)
  • Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Personen, die durch die Corona-Warn-App eine Warnung mit der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ erhalten haben
  • Personen, die Symptome haben, können sich beim Arzt kostenlos testen lassen
  • Personen, die vom Gesundheitsmat als enge Kontaktpersonen eingestuft werden
  • Personen, die einen positiven Antigen-Test oder Schnelltest haben
  • Personen, die vom Gesundheitsamt zum PCR-Test geschickt werden
  • Personen bei Ausbruchsgeschehen unter anderem in:
  1. Krankenhäusern
  2. Einrichtungen für ambulantes Operieren
  3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
  4. Arztpraxen und Zahnarztpraxen und Praxen anderer medizinischer Heilberufe
  5. Tagesklinken
  6. Stationäre Pflegeeinrichtungen
  7. Schulen, Kindertagesstätten
  8. Asylbewerberheime, Erstaufnahmeeinrichtungen, Notunterkünfte

Gar nicht. Denn: Laut der Bayerischen Staatsregierung ist die Zahl der kostenlosen Tests pro Bürger nicht begrenzt und wird daher auch nicht kontrolliert.

Fällt ein Schnelltest positiv aus, sollte man sich zügig isolieren und Kontakte zu anderen Personen vermeiden. Dazu sollte baldmöglichst ein Termin für einen PCR-Test in einem Testzentrum, beim Hausarzt oder über den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) unter der Telefonnummer 116 117 vereinbart werden.

Die Isolation muss aufrecht erhalten werden, bis ein negativer PCR-Test vorliegt.

Bei einem positiven PCR-Testergebnis muss man sich sofort in Isolation begeben. Das Gesundheitsamt wird zeitnah Kontakt aufnehmen und weitere Anweisungen geben. Wer einen positiven PCR-Test hat gilt als infiziert. Die Isolation endet - sofern man keine Symptome zeigt - nach 14 Tagen. Bei einem Verlauf mit Symptomen gilt die Isolation bis 14 Tage nach dem Auftreten der ersten Symptome und auch nur, wenn man mindestens 48 Stunden symptomfrei ist. In jedem Fall findet nach 14 Tagen ein weiterer PCR-Test statt. Nur wenn dieser negativ ausfällt, können die Maßnahmen beendet werden. Vollständig geimpfte Personen können sich bereits nach sieben Tagen mit einem negativen PCR-Test "freitesten".

Bei der Warnapp werden bei „erhöhtem Risiko“ allgemeine Verhaltenshinweise angezeigt – dabei wird nicht zwischen geimpften, genesenen oder ungeimpften Personen unterschieden. Die App rät, sich - wenn möglich - nach Hause zu begeben bzw. zu Hause zu bleiben sowie mit dem Hausarzt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 oder dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen und dort das weitere Vorgehen abzustimmen.

Hinweis: Vollständig Geimpfte sind nach Kontakt zu einem Infizierten von der Quarantäne befreit. Sie sollen sich laut RKI lediglich aufmerksam selbst beobachten.

Dennoch: Wer eine rote Warnung in der Warnapp bekommt, hat Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test. Die Antigen-Schnelltests sind bereits seit Samstag, den 13. November für alle Bürger wieder kostenfrei.

FAQ Quarantäne

Seit dem 16. September sind die Quarantäne-Vorgaben in Bayern gelockert. Diese Änderungen sind umfangreich und eröffnen Kontaktpersonen mehrere Möglichkeiten, die häusliche Quarantäne zu beenden. Voraussetzung: Es sind keine Covid-19 typischen Symptome aufgetreten. Demnach gilt die Quarantäne nur noch zehn Tage statt zwei Wochen. Daneben kann man sich nach sieben Tagen bereits freitesten. Eine Ausnahme gilt für alle Kinder und Beschäftigten in Schulen, Kindertageseinrichtungen oder Kindertagespflegestellen: Sie können sich immer nach fünf Tagen freitesten, egal ob mit einem PCR- oder Schnelltest.

Grundsätzlich alle, die eine enge Kontaktperson haben – also engen Kontakt zu einer Person hatten, die an Covid erkrankt ist. Für vollständig Geimpfte und Genesene zählt das nicht.

Außerdem müssen alle, bei denen ein begründeter Verdacht besteht, sich infiziert zu haben in Quarantäne. Dabei handelt es sich um Verdachtspersonen, deren Antigentest positiv ist und/ oder Symptome aufweisen.

Und natürlich alle, die ein positives PCR-Testergebnis aufweisen.

Ja natürlich – sofern du dort allein ist. Grundsätzlich gilt, sich von allen Mitbewohnern oder Familienmitgliedern fernzuhalten und die eigene Wohnung nicht zu verlassen.

Bei engen Kontaktpersonen endet die häusliche Quarantäne, wenn der enge Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall zehn Tage zurückliegt und während der Quarantäne keine typischen Krankheitszeichen aufgetreten sind. Danach muss kein Test mehr gemacht werden. Man kann die Quarantäne aber verkürzen – mit einem negativen PCR-Test oder negativen Schnell-Test frühestens nach sieben Tagen.

Als Verdachtspersonen zählen Menschen, bei denen ein begründeter Verdacht besteht, sich infiziert zu haben. Sprich: Deren PCR-Testergebnis noch nicht vorliegt. Bei ihnen endet die Quarantäne, wenn das Ergebnis negativ ist. Ist der PCR-Test positiv und es liegen keine Symptome vor, endet die Isolation 14 Tage nach dem positiven Befund. Zeigt man Symptome, dann zwei Wochen nach deren ersten Auftreten und auch nur, wenn man mindestens 48 keine Symptome mehr aufweist. In jedem Fall muss man sich am Ende der 14 Tage testen lassen. Eine Ausnahme gibt es für Vollgeimpfte, bei denen ein positives PCR-Testergebnis vorliegt: Solange sie symptomfrei sind, kann das Gesundheitsamt nach fünf Tagen entlassen, wenn ein neuer PCR-Test negativ ist.

Nein – außer es besteht der Verdacht, sich selbst mit dem Virus infiziert zu haben. Und natürlich, wenn der Corona-Test positiv ist – dann spricht man übrigens von Isolation.

FAQ Genesene und Geimpfte:

Vollständig Geimpfte und Genesene werden negativ-getesteten Personen gleichgestellt. Für sie gelten Lockerungen und Erleichterungen - beispielsweise bei Kontaktbeschränkungen, Veranstaltungen und Reisen.

Genesene: Sie können laut bayerischem Gesundheitsministerium beispielsweise den Bescheid des Gesundheitsamtes vorzeigen, indem steht, dass sie Corona-positiv sind und in Isolation müssen. Mit dabei sollen sie dann auch das Dokument haben, dass bestätigt, dass sie diese beenden dürfen.

Genesene brauchen einen Nachweis ihrer vorherigen Corona-Infektion, der auf einem PCR-Test beruht. Dieser Test muss mindestens 28 Tage, darf aber höchstens sechs Monate zurückliegen. Liegt die Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigen Genesene zudem eine einmalige Impfung, damit die Erleichterungen für sie gelten können.

Vollständig-Geimpfte: Ab Tag 15 nach der zweiten Corona-Impfung zählen Personen dem bayerischen Gesundheitsministerium zufolge als vollständig geimpft. Die Impfung wurde in einem Impfpass oder einer Impfbescheinigung dokumentiert. Das Dokument muss vorgelegt werden können.

Genesene mit der ersten Corona-Impfung zählen auch als vollständig geimpft. Sie müssen aber ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen können, mit dem sie aus der Isolation entlassen worden sind.

Wenn aufgrund der vor Ort herrschenden Inzidenz gerade ein negativer Corona-Test beim Friseur verlangt wird, bist du davon befreit. Allerdings musst du die entsprechenden Dokumente über die Genesung vorlegen. Sobald die Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt, gilt das aber nicht mehr.

Die meistgestellten Fragen zur Maskenpflicht

Am Stück sollte laut RKI die Maske maximal 75 Minuten getragen und dann eine Pause von 30 Minuten gemacht werden. Wolfgang Schiedermair vom Unterfränkischen Apothekenverband rät, die Masken – wenn man sie immer mal wieder kurz aufsetzt – nicht länger als vier Tage zu verwenden. Dazwischen sollte man sie immer wieder gut trocknen lassen. Auf keinen Fall sollte sie aber in den Backofen gelegt werden.

Laut Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte dienen die Masken sowohl dem Eigen- als auch dem Fremdschutz. Haben die FFP2-Masken ein Ventil, ist der Fremdschutz aber nur gering – weil ja eben Luftaustausch stattfindet. Der Träger kann dadurch aber die Luftzufuhr regulieren und oftmals leichter atmen.

Das Design der FFP2-Masken ist unterschiedlich. Was aber bei zertifizierten Masken immer gleich ist, ist das CE-Kennzeichen „EN 149:2001+A1:2009“. Haben sie dieses, entsprechen sie der europäischen Norm. Das heißt, sie müssen im Test gezeigt haben, dass sie mindestens 94 Prozent der Aerosole filtern können.

Auch hier bleibt es bei der bisherigen Regelung. Das heißt, dass in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften die Maskenpflicht für das Personal entfällt, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.

Nein. Derzeit liegen noch keine belastbaren Erkenntnisse über eine mögliche Infektiosität geimpfter Personen vor.

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