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E-Bikes – alles Wichtige vor und nach dem Kauf

09.10.2017, 15:20 Uhr in Service, Anzeige
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E-Bikes sind mittlerweile fester Bestandteil des Straßenverkehrs. Rund 2,5 Millionen Elektrofahrräder bahnen sich auf Deutschlands Straßen ihren Weg. Von der E-Bike-Beliebtheit zeugt eine Bandbreite an Modellen auf dem Markt. Eine Kaufentscheidung fällt nicht leicht. Lesen Sie hier, was vor und nach dem Kauf eines E-Bikes wichtig ist und beherzigen Sie unsere Akku Pflege Tipps.

Vorab: Informationen einholen

Vor dem Kauf eines E-Bikes sollten Sie sich auf jeden Fall näher mit dem Thema beschäftigen. Informieren Sie sich über verschiedene Technologien. Folgende Fragen können Sie sich stellen:

Für welchen Zweck wollen Sie ein E-Bike anschaffen?
Nutzen Sie das Pedelec für längere Touren, für den Arbeitsweg oder für Sport und Speed?
Wieviele Kilometer werden gefahren?
Müssen auch Lasten transportiert werden?

Je nach Art des Verwendungszwecks muss der Akku eine bestimmte Kapazität aufweisen. Ebenso sollen die Akkuposition, die Rahmenart und die Position des Motors auf die Bedürfnisse des Fahrers abgestimmt sein. Sparen Sie nicht an der Qualität! Ein gutes Elektrofahrrad kostet rund 2000 Euro. Die einzelnen Bauteile, wie Rahmen und Bremsen sollten möglichst langlebig sein und wenig Wartung benötigen. Bei einem E-Bike wirken größere Kräfte als bei einem herkömmlichen Fahrrad. Deshalb sollte die Qualität von Rahmen und Bremsen stimmen.

Am wichtigsten: Kapizität und Gewicht des Akkus

Der Akku ist am E-Bike das teuerste und zugleich wichtigste Bestandteil. Achten Sie darauf, dass der Akku den neuesten Technikstandards entspricht ! Die Herstellergarantie sollte ein bis zwei Jahre betragen. Ausschlaggebend sind die Kapazität und das Gewicht des Akkus. Die durchschnittliche Reichweite eines Akkus beträgt 30 km. Möchten Sie längere Strecken zurücklegen, benötigen Sie einen leistungsfähigeren Akku - etwa von einer Reichweite bis zu 50 km. Sie sollten, wenn Sie längere Strecken zurücklegen wollen, auch über die Anschaffung eines Ersatzakkus nachdenken.

Drei verschiedenen Antriebsarten

In Bezug auf den Antrieb haben Sie folgende Möglichkeiten:

Frontmotor: befindet sich in der Vorderradnabe; funktioniert mit jeder Gangschaltung und
Rücktrittbremse; kann zu instabilem Fahrverhalten führen
Mittelmotor: funktioniert mit jeder Schaltungsart; Vorteil ist die zentrale Gewichtsverteilung
Heckmotor: befindet sich in der Hinterradnabe; funktioniert nur mit Kettenschaltung und ermöglicht keine Rücktrittbremse; kann zu instabilem Fahrverhalten führen

Bei einem Fachhändler können Sie sich die unterschiedlichen Motorarten erklären lassen. Machen Sie eine Probefahrt und testen Sie verschiedene E-Bike-Modelle. Die Bestandteile, wie Lenker und Sattel, müssen auf Sie als Fahrer eingestellt sein.

Die richtige Pflege

Damit Ihnen das neue E-Bike möglichst lange erhalten bleibt, müssen Sie einige Tipps zur Pflege berücksichtigen. Zum Beispiel dürfen Sie das Fahrrad niemals mit einem Dampfstrahler reinigen, denn es werden empfindliche Teile der Elektronik geschädigt. Man kann auf entsprechende Fahrradshampoos zurückgreifen, sollte aber in jedem Fall fettlösendes Spülmittel vermeiden. In Bezug auf den Akku ist es wichtig, dass er weder übermäßiger Hitze noch Kälte ausgesetzt ist. Temperaturen unter null bzw. über vierzig Grad sind schädlich für den Akku! Lieber den Akku abmontieren, wenn das Bike abgestellt wird. Laden Sie Ihren Akku nach jeder Fahrt! Teilladungen sind nicht schädlich für den Akku. Ein E-Bike sollte ein- bis zweimal im Jahr vom Fachmann gewartet werden. Dann steht einer sicheren und spaßvollen Fahrt nichts mehr im Wege!

Quelle Bild: pixabay.com@AOMSIN