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Französisch lernen; eine Sprache voller Kultur und Romantik

08.11.2022, 05:00 Uhr in Service, Anzeige
Photo by Chris Karidis on Unsplash
Photo by Chris Karidis on Unsplash

Französisch rangiert auf Platz 5 der meistgesprochenen Sprachen weltweit und das nicht ohne Grund. Frankreich war eine Kolonialmacht, sodass die französische Sprache ihren Weg auf jeden der fünf Kontinenten gefunden hat. Noch heute ist die Sprache, die reich an Kultur und ein Symbol der Romantik ist, ein echter Vorteil im Urlaub und im Job.

Die Geschichte der französischen Sprache

Die Ursprünge der französischen Sprache gehen auf die indoeuropäische Sprache zurück, die im vorgeschichtlichen Zeitalter das heutige Europa dominierte. Mit der Entstehung verschiedener Zivilisationen entwickelten sich daraus die Anfänge des Französischen. Mit dem Einzug der Römer nahm Latein Einfluss auf die damalige Version der französischen Sprache.

Darauf folgte Altfranzösisch, das durch den Handel in verschiedenste Ecken und Winkel der Welt getragen wurde. Später entwickelte sich die Sprache weiter zum klassischen Französisch, das auch andere Sprachen prägte. Darunter Italienisch, Spanisch und Portugiesisch.

Mit der Gründung der Académie Française im Jahr 1634 wurde die französische Sprache reguliert. Rechtschreibung, Grammatik, Syntax und Konjugationen wurden klar definiert. Doch die Sprache entwickelt sich dennoch weiter, heute weisen insbesondere Anglizismen auf diesen Wandel hin.

Die Kultur der Sprache

Auch die Kultur macht Französisch zu einer beliebten Sprache, zu der sich Menschen weltweit hingezogen fühlen. Viele entscheiden sich für das Französisch lernen mit Lehrer, um nicht nur Vokabeln und Grammatik zu verstehen, sondern auch einen exklusiven Einblick in die kulturellen Gepflogenheiten zu erhalten. Am besten sucht man sich dafür eine Lehrkraft, deren Muttersprache Französisch ist.

Französisch trägt auch den Spitznamen “die Sprache Molières”. Der Dramatiker und viele andere Größen der Literatur haben dazu beigetragen, dass die französische Sprache internationalen Einfluss genießt. Passioniert, leidenschaftlich, romantisch und rebellisch sind Adjektive, die mit Französisch in Verbindung gebracht werden.

Die romantischste Sprache der Welt

L’Amour - die Liebe ist untrennbar mit Frankreich und der Sprache des Landes verbunden. Der Klang der französischen Sprache, die Kultur, Orte wie Paris, die unangefochtene Stadt der Liebe, tragen dazu bei, dass Französisch als romantischste Sprache der Welt gilt.

Dahinter steckt auch ein gewisses Mysterium, denn Ausländer wissen oft nicht, welche Silben im Französischen zu betonen sind, sodass die Sprache in den Ohren Unwissender, noch geheimnisvoller und charmanter klingt. Erst, wenn man die Sprache erlernt, kann man auch selbst voll und ganz in die damit verbundene Lebensphilosophie, das “savoir vivre” eintauchen, das Leid und Liebe auf so gekonnte Art und Weise verbindet.

Photo by Marloes Hilckmann on Unsplash
Photo by Marloes Hilckmann on Unsplash

5 Gründe für das Lernen der französischen Sprache

1. Französisch wird auf der ganzen Welt gesprochen

Mehr als 300 Mio. Menschen weltweit sprechen Französisch. Ob in europäischen Ländern, wie Frankreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz oder in afrikanischen Ländern, wie Niger oder Kamerun, in Kanada oder auch in der Karibik, die französische Sprache ist auf der ganzen Welt zu Hause.

Wer Französisch beherrscht, kann also entspannt in faszinierende Länder reisen. Frankreich ist dabei eines der meist bereisten Länder weltweit.

2. Französisch sprechen ist ein Vorteil für die Karriere

In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung müssen Arbeitnehmer in der Lage sein, mehr als eine Sprache zu sprechen. Neben Deutsch ist Englisch ein absolutes Muss, doch in vielen Firmen mit Beziehungen in Französisch sprechende Länder oder auch Zweigstellen dort, ist auch Französisch von Vorteil für die Karriere.

3. Französisch eröffnet neue Perspektiven

Ob Gastronomie, Kunst, Theater, Architektur, Mode oder Tanz, Französisch eröffnet Menschen ganz neue Perspektiven und Einblicke in die Kultur Frankreichs. Viele bedeutende Philosophen und Schriftsteller, wie Victor Hugo und Marcel Proust, haben die Originale ihrer Arbeiten auf Französisch verfasst.

4. Französisch kann man gut lernen

Im Vergleich zu vielen anderen Sprachen ist Französisch eine einfach zu erlernende Sprache. Mit ein wenig Nachhilfe können Französisch-Sprachschüler meist schon innerhalb kürzester Zeit alltägliche Gespräche führen und sich im Urlaub zurechtfinden. Die größte Herausforderung ist neben der Grammatik die richtige Betonung. Auch hier profitieren Lernende von Muttersprachlern im Unterricht.

Mit ein wenig Übung macht Französisch schnell Spaß und man lernt die Vielfalt der Sprache zu schätzen. Zudem ist Französisch ähnlich zu anderen romanischen Sprachen wie Spanisch und Italienisch, sodass man auch diese Sprachen leichter verstehen und erlernen kann, wenn man Französisch spricht.

5. Französisch ist die Sprache der Liebe

Es gibt wohl kaum etwas Romantischeres, als eine Liebesbekundung auf Französisch, denn die Melodie der Sprache ist einzigartig. Gleichzeitig kann man in der französischen Sprache wunderbar argumentieren und intellektuelle Gedankengänge ausführen, denn Französisch ist auch eine analytische Frage. Und der Klang der Worte reicht alleine bekanntlich nicht aus, um die Liebe langfristig zu erhalten.

Neben der spannenden Geschichte und der reichhaltigen Kultur gibt es also noch viele andere gute Gründe, um sich für Französisch als Fremdsprache zu entscheiden.