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Freie Anbieterwahl lohnt sich vor allem beim Strom

vor 4 Jahren in Service, Anzeige
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Viele Verbraucher nehmen die Chance der freien Stromanbieterwahl nicht in Anspruch und zahlen somit Jahr für Jahr zu viel für ihren Strom. Private Anbieter sind in vielen Fällen deutlich günstiger als lokale Grundversorger. Ein cleverer Tarifvergleich im Internet kann bares Geld zu sparen.

Wie viel sich im Einzelfall einsparen lässt, kommt auf eine Reihe verschiedener Faktoren an. So spielt es beispielsweise eine Rolle, welche Energieversorger in der jeweiligen Region verfügbar sind, die Größe des Haushalts spielt weiterhin ebenso eine Rolle wie persönliche Ansprüche hinsichtlich Ökostrom und Co. Anhand diverser Kriterien lassen sich auf entsprechenden Seiten die jeweils günstigsten Stromanbieter finden. Für einen durchschnittlichen 2-Personen-Haushalt mit 3500 kWh sind beim lokalen Grundversorger in Würzburg beispielsweise 1102, 43 Euro zu entrichten. Der günstigste Anbieter hat Tarife ab 645, 75 im Programm. Bei einem 4- Personen-Haushalt lassen sich sogar fast 600 Euro pro Jahr einsparen.

Wie funktioniert ein solcher Tarifrechner?

Das Prinzip ist simpel: Nach Eingabe der Postleitzahl und dem zu erwartenden jährlichen Durchschnittsverbrauch werden einem alle in der Region verfügbaren Anbieter angezeigt. Diese können nach verschiedenen Kriterien sortiert werden.

Wer auf der Suche nach einem günstigeren Stromanbieter ist, findet hier einen guten Überblick über Anbieter bzw. Stromlieferanten aller Preisklassen.

Worauf ist beim Wechsel zu achten?

Der Preis ist nicht die einzige Komponente, die man bei der Wahl eines neuen Stromanbieters beachten sollte. Weiterhin sind andere Faktoren ausschlaggebend, ob sich ein Wechsel lohnt oder nicht. Unbedingt bei der Auswahl eines Stromversorgers zu beachten gilt weiterhin:

  • Die Vertragslaufzeit

Je länger die Vertragslaufzeit, desto geringer sind in der Regel die Kosten und umgekehrt. Die Anbieter versuchen so die Kunden an sich zu binden und geben dies mit einem günstigeren Preis weiter. Eine längere Vertragslaufzeit kann durchaus von Vorteil sein, da dementsprechende Anbieter oft Treueboni oder Ähnliches an ihre Kunden vergeben.

  • Paket Tarife

Die günstigen Pakettarife sollten unbedingt genauer angesehen werden, bevor man sich für diese entscheidet. Oft ist hier eine feste Strommenge beinhaltet, wenn man weniger verbraucht hat, man zu viel bezahlt. Eine Abschlagszahlung gibt es bei solchen Tarifen nicht.

  • Kündigungsfrist

Unbedingt ist auch die Kündigungsfrist zu beachten, für den Fall eines späteren erneuten Wechsels. In der Regel muss man drei Monate vor Ablauf des Vertrags kündigen, da sich der Vertrag sonst automatisch verlängern kann. Sollte der Stromanbieter die Preise plötzlich stark anheben, greift das sogenannte Sonderkündigungsrecht, für welches keine Fristen gelten.

  • Preisgarantie

Festpreisgarantien sollen Kunden vor steigenden Kosten schützen. Viele Anbieter bewerben entsprechende Angebote mit diesem Versprechen. Hier gilt es aber genauer hinzusehen, denn hinter solchen Versprechen verstecken sich nicht selten einige Ausnahmen. So sind von dieser Festpreisgarantie oft ausgenommen: Die Ökostrom-Umlage, Strom- und Umsatzsteuer sowie zahlreiche andere Kostenstellen.

  • Zahlungsmodalitäten

Hier sollte man sich auf nichts anderes einlassen als auf monatliche Zahlungen. Anbieter die Vorkasse oder Kaution verlangen sind als nicht seriös einzustufen. Zudem sollte man sich nicht zu sehr von Willkommensboni und Wechselprämien locken lassen, die Vertragsdetails sprechen eine klare Sprache.

Auch Stromsparpotential nutzen

Letztlich können auch Stromsparmaßnahmen einen großen Beitrag dazu leisten weniger Strom zu verbrauchen und auf diese Weise zusätzlich zu sparen. "Stand-by-Betrieb" vermeiden, energieeffiziente Elektrogeräte nutzen sowie eine entsprechende Beleuchtung schonen die Umwelt und den Geldbeutel.