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Nächster Technologieschritt im Online-Dating

vor 26 Tagen in Service, Anzeige
Online-Dating Partnerbörse - pixabay.com
Bild: pixabay.com
Dating im Internet bisher folgte einem einfachen Prinzip: Bei einer Dating-Plattform anmelden, ein Profil erstellen, nach einem User suchen und im besten Fall mit ihm in den Nachrichtenaustausch im Chat treten. Zugegeben, eine wenig spannende Angelegenheit, oder? Mit der VR-Technologie wird das Dating viel aufregender, denn auch VR und AR haben bei zahlreichen Plattformen Einzug gehalten. VR-Technologie bietet die Möglichkeit, soziale Interaktionen auch aus der Ferne ausführen zu können. Ganz egal, ob der Dating-Partner 10 km oder 1.000 km entfernt sitzt, mit der VR-Technologie fühlte sich an, als würde er nur wenige Zentimeter entfernt sein. Genau das macht den Reiz und bringt Spaß beim Online-Dating.

Alles, was dafür notwendig ist: Das technische Equipment, was beide Dating-Partner haben müssen. Hierzu gehören die VR-Brille und im besten Fall auch der passende Anzug. Denkbar ist es, dass Dating-Plattformen dieser technischen Voraussetzungen schaffen, indem sie die Anzüge und Brillen verleihen; denn nicht jeder möchte und kann sich dies mit einmaliger Anschaffung leisten.

Die VR-Technologie bietet die Möglichkeit, sicher zu Daten und trotzdem viel Spaß zu haben. Gemeinsam virtuelle Räume entdecken und sich an spannende Orte begeben – das bringt ein ganz besonderes Erlebnis. Wie wäre es, gemeinsam einen Weltraumspaziergang zu unternehmen oder romantisch durch Paris zu laufen? Wer kann das schon von seinem ersten Date behaupten?! Mit der VR-Technologie und der menschlichen Projektion auf Dating-Seite ist genau das möglich, denn es gibt grenzenlose Möglichkeiten für die Dating-Locations. Warum nicht gemeinsam am Strand liegen und über die Zukunft plaudern? Jeder kann sich den virtuellen Raum schaffen, den er möchte. Es gibt sogar die Möglichkeit, die Emotionen und Reize des anderen zu spüren; mit dem richtigen Anzug versteht sich.

Anfassen in digitaler Form – die Entfernung spielt dabei gar keine Rolle. Auch, wenn beide Dating-Partner auf einem völlig anderen Kontinent leben, können sie mithilfe der VR-Technologie ihre ganz eigene Dating-Umgebung schaffen.

Denkbar ist auch die Weiterentwicklung der Dating-Profile auf den Websites selbst. Mithilfe der VR-Technologie wird das eindimensionale Profil plötzlich zur nahezu perfekten digitalen Realität. Künftig sind es nicht mehr nur Fotos, die in der Profilansicht erscheinen, sondern die 3-D-Modelle der User. Aufregen, oder? Wer möchte, kann die anderen User sogar selbst auf seinem Profil herumführen und beispielsweise zeigen, wo er am liebsten die Freizeit verbringen, wo er arbeitet oder wie das eigene Zuhause aussieht. Vielleicht erhöht das ja die Chancen, den Traumpartner schon bald kennenzulernen?

Zukünftige Dating-Algorithmen mit DNA-Matching – warum nicht? Die Genetik spielt bei der Partnerwahl eine wesentliche Rolle, davon sind Wissenschaftler weltweit überzeugt. Damit die Chemie der Liebe auch tatsächlich passt, können künftig beim Dating DNA-Analysen weiterhelfen. Die Partnerwahl wird damit noch präziser und vor allem auf Basis neutraler gesellschaftlicher Erkenntnisse. Statt der Optik entscheiden dann die Gene, ob der Partner tatsächlich der Traumprinz oder die Traumprinzessin werden könnte. Liebe ist mehr als nur Bauchkribbeln oder Schmetterlinge, sie ist vor allem eine Explosion der chemischen Reaktionen.

Bewiesen ist es bereits, dass ich Menschen, die sich anziehend finden, besonders gut riechen können. Dabei ist es egal, ob es ein Schweißgeruch oder der eigene Körperduft ist – unsere Nase nimmt sehr schnell wahr, wen sie liebt und wen nicht. Unsere Gene spielen dabei eine wesentliche Rolle, denn sie sind darauf getrimmt, das Überleben zu sichern. Deshalb finden wir die Menschen anziehend, welche für uns das größte Potenzial der Fortpflanzung haben.

Mithilfe einer Speichelprobe lässt sich die DNA für die künftige Liebe leicht entschlüsseln. Das geschieht in Laboren, welche schon nach wenigen Tagen den Code für den vermeintlich künftigen Partner liefern. Allerdings werden dabei Komponenten wie Empathie oder Emotionen gar nicht berücksichtigt. Die Tests geben eine rationelle Aussage darüber, welche DNA besonders gut zu uns zu passen scheint, jedoch macht die Realität häufig einen Strich durch die Rechnung. Auch, wenn die DNA signalisiert, dass der Partner gut zu uns passt, könnte die Optik einen Strich durch die Rechnung machen. Wir Menschen sind visuelle Typen und nehmen unser Umfeld vor allem mit den Sinnen wahr. Neben dem Geruchssinn gehören auch die Augen dazu. Mögen wir nicht, was wir sehen, könnte das abschrecken und trotz aller DNA-Tauglichkeit wäre das vermeintlich romantische Märchen schon früher zu Ende als gedacht.

Was sind die Möglichkeiten von der künstlichen Intelligenz im Online-Dating? Die künstliche Intelligenz (KI) ist der nächste große Schritt, wenn es um die Weiterentwicklung beim Online-Dating geht. Mithilfe der künstlichen Intelligenz können Matching-Prozess viel maßgeschneiderter, genauer und personalisierter realisiert werden. Der Algorithmus analysiert das Verhalten und sucht ganz gezielt nach Personen, welche dazu passen könnten. KI kann aber noch viel mehr, denn das Filtern von Fake-Accounts und unangemessenen Inhalten geht damit noch viel leichter. Auch die Korrektur von Grammatik- und Rechtschreibfehlern ist durch die Technologie leichter möglich. Dadurch wirkt die Nachricht natürlich viel smarter, denn wer mag schon jemanden denken, der vor Rechtschreibfehlern nur so strotzt. Die künstliche Intelligenz könnte auch beim Vorschlagen von Dating-Locations helfen. Hat der Dating-Partner eine spezielle Vorliebe (u. a. Parks oder Museen), gibt es durch die Vorschläge von KI für ein gelungenes Date in unmittelbarer Nähe.