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Neuer Trend zur elektrischen Wegwerf-Shisha

19.09.2022, 12:33 Uhr in Service, Anzeige
Vaping girl e zigarette maedchen
Foto: pixabay.com

E-Zigaretten sind schon lange in der Gesellschaft angekommen. Als allgemein gesündere Alternative zu Zigaretten werden sie besonders gerne zum Entwöhnen, oder aber als Ersatz genutzt. Ein neuer Trend ist dabei eine Form der E-Shisha, bei der es sich um eine Wegwerf-Variante handelt. Gerade bei Jüngeren wird diese Form der E-Zigarette immer beliebter, sorgt aber auch für mehr anfallenden Müll. In der Wissenschaft wird immer noch darüber debattiert, wie schädlich das Inhalieren des Dampfes einer E-Zigarette ist. In der Regel wird sie aber von Rauchern und Ex-Rauchern genutzt, die so auf einen Großteil der Schadstoffe einer klassischen Zigarette oder Shisha verzichten können.

Funktion der E-Zigarette

Die Funktionsweise einer E-Zigarette ist relativ simpel und wurde schon früh in den 60er-Jahren patentiert. Einfach erklärt verdampft in der E-Zigarette eine Flüssigkeit an einer Heizspirale und der entsprechende Dampf wird dann inhaliert. Die Heizspirale wird dabei von einem Akku angetrieben und die Flüssigkeit, Liquid genannt, kann in der Regel nachgefüllt werden. Mit einem passenden Mundstück und der entsprechenden Elektronik ist die E-Zigarette grob erklärt. Die Liquids bestehen dabei zu gewissen Teilen aus Propylenglycol oder Glycerin, dazu kommen dann noch verschiedene Aromastoffe und eventuell auch Nikotin.

Die E-Shisha

Eine elektrische Shisha sieht erst einmal sehr unscheinbar aus. Technisch gesehen, gleicht eine E-Shisha der E-Zigarette in ihrem Aufbau. Auch bei ihr findet man einen Akku als Stromquelle, eine Heizspirale, die Liquid verdampft und ein Mundstück, mit dem inhaliert wird. Das schlanke Design der E-Shisha wird vor allem dadurch erreicht, dass diese Geräte nach ca. 400–800 Zügen leer sind und nicht wieder aufgefüllt werden können. Während bei der E-Zigarette sowohl der Akku geladen werden als auch das Liquid nachgefüllt werden kann, ist dies bei der E-Shisha nicht der Fall. Auch der Tabak beschränkt sich in der Regel auf nikotinfreien Fruchtgeschmack. Die Geschmacksrichtung der klassischen E-Zigarette ist da wesentlich breiter aufgestellt. Dafür kostet die elektrische Shisha aber auch signifikant weniger und kann leicht ausprobiert werden. Produkte wie die Elf Bar E-Shisha sind im Handel und online erhältlich

Vorteile und Nachteile gegenüber E-Zigaretten

Der Nachteil der Wegwerf-Shisha ist hauptsächlich das Fehlen der Wiederbenutzbarkeit des Produktes. Während man die E-Shisha nach einigen Hundert Zügen wegwirft, kann die E-Zigarette einfach aufgeladen werden und auch das Liquid wird entweder getauscht oder aufgefüllt. Bei der Entscheidung zwischen den beiden Varianten ist primär das eigene Konsumverhalten ausschlaggebend. Die Wegwerf E-Shisha ist vorrangig dann geeignet, wenn nicht so häufig geraucht wird. Es ist dann hygienischer und zuverlässiger, wenn ein neues Produkt verwendet wird. Im Alltag kann gerade das schlanke, unauffällige Design der E-Shisha von Vorteil sein. Die geringeren Anschaffungskosten sind gerade bei häufigem Genuss kein Vorteil mehr, da auch hier das nachfüllbare Produkt besser geeignet ist.

E-Zigaretten und die Gesundheit

Bei der Einordnung der Gesundheitsschädlichkeit der E-Zigaretten gibt es zwei verschiedene Lager in der Wissenschaft. Einerseits wird die E-Zigarette vor allem als Möglichkeit gesehen, sich von der Nikotinsucht langsam zu entwöhnen, andererseits wird oft begründet, dass man noch gar nicht weiß, was ein solches Gemisch langfristig für Schäden anrichtet, wenn man diesen inhaliert. So sind angefertigte Studien der einzelnen Seite häufig nicht objektiv genug aufgestellt. Dafür wird in jedem Fall aber der Vorteil gegenüber herkömmlichen Zigaretten herausgestellt. Während herkömmliche Zigaretten den Tabak verbrennt, verdampft ein Liquid und es entstehen keine schädlichen Verbrennungspartikel wie Ruß, Asche oder Teer.

Wer nutzt E-Zigaretten?

E-Zigaretten und E-Shisha werden vor allem von Rauchern und Ex-Rauchern genutzt. Die Aufteilung bei den Konsumenten auf männlich und weiblich ist dabei aber ausgeglichen. 1,4 % der Bevölkerung gibt an, regelmäßig eine elektrische Zigarette zu nutzen und 2,2 benutzten diese in der Vergangenheit. Nie-Raucher greifen praktisch nie zu einer E-Zigarette, während unter den Ex-Rauchern eine große Anzahl ist, die diese freudig konsumieren. Bei den Jüngeren stellt sie immer früher eine Alternative zur klassischen Zigarette dar, dabei unterscheiden sie sich auch sehr stark in ihrer Optik und ein individualisierter Look wird in der näheren Zukunft möglich sein.

Fazit

E-Zigaretten und E-Shisha sind im Aufbau ihrer technischen Komponenten fast gleich. Nur im Hinblick auf Elektronik und auch dem Einsatz der Bedienelemente gibt es entsprechende Unterschiede. Als Alternative zur klassischen Zigarette kann getrost auf beide Produkte zurückgegriffen werden, auch wenn es noch keine abschließenden Studien zu deren Langzeitauswirkungen hat. Negativ ist bei der Wegwerf-Shisha auch das größere Müllaufkommen. Ist die relativ kurze Lebensdauer der E-Shisha vorbei, muss diese weggeworfen werden, während eine E-Zigarette getrost wieder aufgeladen und befüllt werden kann.