Unterfranken: Region trauert um den Papst

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Noch am Ostersonntag spendete er den Segen Urbi et Orbi – einen Tag später, am Ostermontag, ist Papst Franziskus im Alter von 88 Jahren gestorben. Auch im Bistum Würzburg ist die Anteilnahme groß.

So haben alle Kirchenglocken in der Region 15 Minuten lang geläutet, außerdem wollen sämtliche Kirchen im Bistum Würzburg bis zum Begräbnistag Trauerbeflaggung zeigen.

Bischof Franz Jung hat am Mittag im Würzburger Kiliansdom eine Kerze für den verstorbenen Papst entzündet und für ihn gebetet. Jung hatte eine besondere Beziehung zu ihm – Papst Franziskus hatte ihn zum Bischof ernannt und ihm sein Vertrauen geschenkt. Franziskus habe stets die Barmherzigkeit und die Freude am Glauben verkündet und möge nun in Frieden ruhen, so Jung.

Im Würzburger Kiliansdom sowie in der Heilig-Geist-Kirche in Schweinfurt liegen nun Kondolenzbücher aus.

Papst Franziskus war gesundheitlich stark angeschlagen – zuletzt litt er an einer schweren Lungenentzündung. Er war der erst Papst aus Lateinamerika.

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