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Gemünden / Würzburg: Weitere Zeugen im Babymord-Prozess

vor 6 Monaten in Lokales
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Foto: pixabay.com

Im Prozess um den mutmaßlichen Mord an einem Baby in Gemünden sollen am Dienstag weitere Zeugen aussagen. Das Würzburger Landgericht möchte außerdem ein Gutachten über den 23-jährigen Angeklagten erstellen lassen.Der Mann hat gestanden, regelmäßig Drogen genommen zu haben. Ein Experte soll deshalb seine Schuldfähigkeit prüfen. Der 23-jährige Angeklagte hat beim Prozessauftakt bestritten, den 8 Monate alten Jungen misshandelt und ermordet zu haben. Auch die Vorwürfe von Attacken in den Wochen vor dem Tod wies er von sich. Er gab aber zu, seine Freundin malträtiert zu haben - die Mutter des Babys. Laut Anklage sah der Mann das Baby als Störfaktor. Er erklärte, dass der kleine Junge kurz vor seinem Tod geschrien habe, weshalb er ihn fest in eine Bettdecke gewickelt habe und zwar bis unter den Mund. Die 21-Jährige fand ihr Baby schließlich blau angelaufen im Bett. Es hatte gebrochene Rippen und starb kurz vor Weihnachten vergangenes Jahr.