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Gerbrunn: Tennis-Club Rot-Weiß klagt gegen Spielverbot

vor 5 Monaten in Lokales
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Foto: Pixabay.com

Seit einigen Wochen sind nicht nur die Fitnessstudios geschlossen - auch andere Indoor-Sportarten sind coronabedingt in Bayern verboten. Dass auch kein Tennis mehr gespielt werden darf, will der Tennis-Club Rot-Weiß Gerbrunn nicht hinnehmen. Mit der Unterstützung des Bayerischen Tennisverbands klagt er vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof.Die Begründung: Das Verbot sei von Tennistraining und Spielen eins gegen eins sei unverhältnismäßig. Bei einem Sport, bei dem die Spieler in der Regel mehr als zehn Meter voneinander entfernt seien, lasse sich durch ein entsprechendes Hygienekonzept eine Ansteckungsgefahr vermeiden. Weiter heißt es in der Klage, Tennis könne nicht mit gleichgesetzt werden mit Sportarten, bei denen weniger Abstand herrsche oder sogar Körperkontakt stattfinde.Der Tennis-Club Rot-Weiß Gerbrunn wird vertreten von der Anwaltskanzlei Steinbock und Partner aus Würzburg. Sie hatte bereits im Juni erfolgreich einen Gastronomen aus Randersacker vertreten, der vor dem Verwaltungsgerichtshof gegen die Sperrstunde geklagt hatte.