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Landkreis Würzburg: Britische Corona-Mutation nachgewiesen

vor 3 Monaten in Lokales
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Foto: Aka / pixelio.de

Die britische Mutation des Coronavirus hat den Landkreis Würzburg erreicht. Das hat das Gesundheitsamt am Mittwoch mitgeteilt. Das Virus sei im St. Josefs Stift in Eisingen nachgewiesen worden. Entdeckt worden ist die Mutation laut Johann Löw, dem Leiter des Würzburger Gesundheitsamtes, zufällig. Ein Teil der Proben sei im Rahmen eines Labor-Pilotprojektes untersucht worden. Aktuell werden Laborergebnisse erwartet, ob sich weitere Personen mit der britischen Virus-Mutation angesteckt haben.Stand Dienstag seien 32 Bewohner und 2 Werkstattbesucher sowie 25 Mitarbeiter positiv getestet worden. Wie es zu dem Ausbruch in Eisingen kam, konnte das Gesundheitsamt nicht beantworten. Mehrere Faktoren seien ausschlaggebend. Grobe Fehler des Personals wurden aber ausgeschlossen.Die Corona-Lage im St. Josefs-Stift in Eisingen ist angespannt. Die infizierten Mitarbeiter haben einen Personalmangel verursacht. Das Problem: In der Behinderteneinrichtung arbeiteten speziell ausgebildete Pflegekräfte, sogenannte Heilerziehungspfleger. Diese zeitnah zu ersetzen, gestalte sich schwierig. Der Landkreis hat deshalb einen Hilferuf in Richtung verschiedener Organisationen gestartet: Sowohl die Bundeswehr als auch Rettungsorganisationen und bayernweite Fachkräfte aus dem Pflegepool Bayern sind angefragt. In den kommenden Tagen soll es auch einen Aufruf an hilfsbereite Privatpersonen geben.