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Mainfranken: Wespenplage in der Region

05.08.2022, 06:00 Uhr in Lokales
Wespen auf Marmelade

Auffällig viele Wespen sind dieses Jahr in Mainfranken unterwegs. Das liegt am milden Winter 2021, der dafür gesorgt hat, dass es heuer deutlich mehr Insekten gibt.

Somit gibt es für die Wespen in diesem Jahr mehr Futter als sonst. Außerdem ist der momentan besonders trockene und heiße Sommer die ideale Lebensbedingung für Wespen. So das Landratsamt Würzburg.

Zwei Wespenarten besonders aggressiv

Besonders lästig für Menschen sind die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe. Das sind zwei der acht in Deutschland lebenden Wespenarten. Diese gelten als besonders aggressiv und lassen sich gerne von süßen Getränken, Süßspeisen und Grillfleisch anziehen.

Hohes Bußgeld bei Töten von Wespen möglich

Auch wenn diese beiden Arten besonders nervig sind, darf man sie nicht einfach töten, da sie unter Naturschutz stehen. Das Töten von Wespen kann in Bayern ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro kosten.

Wie man Wespen fernhalten kann

Wie man die Wespen am besten fernhalten kann, erklärt Jessica Tokarek vom Landratsamt Würzburg. Laut Tokarek gibt es mehrere Lebensmittel, dessen Geruch Wespen nicht mögen.

Dazu zählen unter anderem Tomaten, Zitronen, Basilikum und Lavendel. Das Landratsamt Würzburg empfiehlt deshalb diese Lebensmittel auf den Esstisch zu legen und so die Wespen zu vertreiben.

Besonders wichtig ist es, in der Nähe von Wespen die Ruhe zu bewahren. Denn in der Regel interessiert sich eine Wespe nicht für den Menschen und wird erst durch wilde Bewegungen aggressiv.

Was tun bei Wespenstichen

Sollte man bei aller Vorsicht dennoch gestochen werden, empfiehlt das Gesundheitsamt Würzburg den Stich zu kühlen. Dies lindert den Schmerz und reduziert die Schwellung. Dafür genügt ein simples Kühlpack aus dem Gefrierfach oder ein spezielles Kühlgel aus der Apotheke. Aber auch klassische Hausmittel wie aufgeschnittene Zwiebeln oder Zitronen lindern den Schmerz.

Gefährlich sind Wespenstiche in der Regel für Menschen mit einer entsprechenden Allergie. Hier sollte bei einem Stich umgehend der Notarzt gerufen werden, da es zu Atemnot kommen kann.