Schweinfurt: Mutter geht gegen Urteil wegen Babytötung vor
Nach dem Urteil für den Tod ihres Babys geht eine Mutter aus Schweinfurt in Revision. Das Landgericht hatte sie zu acht Jahren und drei Monaten Gefängnis wegen Totschlags verurteilt.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die 27-Jährige ihren Sohn nach einer heimlichen Schwangerschaft allein im Bad zur Welt gebracht hat. Sie versorgte das Neugeborene aber nicht, sondern ließ es sterben. Die Frau habe damit wirtschaftliche und persönliche Einschränkungen durch ein zweites Kind vermeiden wollen, so das Schwurgericht.
Ursprünglich war die 27-Jährige wegen Mordes angeklagt. In dem Prozess konnte aber keins der dafür nötigen Merkmale bestätigt werden.