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Würzburg: Feuerwehr appelliert an Rettungsgasse

19.01.2023, 07:54 Uhr in Lokales
LKW und Autos blockieren Einsatzkräften auf der A3 den Weg
Symbolfoto: Feuerwehr Kitzingen

Nach dem Winter-Chaos vom Mittwochmorgen appelliert die Würzburger Berufsfeuerwehr an die Autofahrer in der Region. Bei einem Stau sollte immer die Rettungsgasse gebildet und sichergestellt werden, dass Rettungsfahrzeuge durchkommen.

Am Mittwochmorgen hatten bis zu zwölf Zentimeter Neuschnee zu rund 110 Unfälle in Unterfranken geführt, sechs Menschen wurden dabei leicht verletzt. Nicht in allen Fällen kam die Feuerwehr gut durch.

So verzögerte sich zum Beispiel die Ankunft der Feuerwehr bei einem wetterbedingten Unfall auf der A3 bei Heidingsfeld. Ein PKW war in einen LKW gerutscht, zwei Menschen wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus. Dabei seien die Rettungsfahrzeuge so schlecht durchgekommen, dass ein Rettungswagen über alternative Routen zur Unfallstelle geleitet werden musste.

Weitere Unfälle meist glimpflich

Andere Unfälle verliefen hingegen recht glimpflich. So stürzte bei Rimpar ein Fahrzeug des Winterdienstes um, der Fahrer blieb aber unverletzt. Am Rottenbaurer Grund rutschten zwei Linienbusse in den Graben. Weil bei einem dadurch die Türen blockiert waren, mussten die zehn Fahrgäste über die Dachluke aussteigen.