Würzburg: Nach rechtsradikaler Demo – Staatsanwaltschaft prüft Anzeigen
Nach einer Demonstration der rechtsextremen Partei "Der Dritte Weg" am Samstagnachmittag am Würzburger Barbarossaplatz sind bei der Staatsanwaltschaft Würzburg mehrere Anzeigen eingegangen. Rund drei Monate nach der Messerattacke in Würzburg hatten die rund 20 Teilnehmer den tödlichen Angriff nachgestellt – mit drei Strohpuppen, beschmiert mit Kunstblut. Daneben stellten sie ein Plakat mit den Bildern der drei Kanzlerkandidaten auf – dazu der Schriftzug "Schön bunt hier".
Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob es sich dabei um eine Straftat handelt. In Betracht komme insbesondere der Tatbestand der Volksverhetzung sowie der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten.