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Mainfranken: Darum steigen die Corona-Zahlen in der Region

vor 24 Tagen in Lokales
Ein Schnelltest auf Corona der Test ist negativ
Foto: Funkhaus Würzburg

Die Corona-Zahlen in der Region sind in den vergangenen Tagen sprunghaft angestiegen. Allein in der Stadt Würzburg hat sich die Inzidenz von rund 70 in der vergangenen Woche auf einen Wert von 186 am Donnerstag erhöht. Mitverantwortlich dafür ist die starke Ausbreitung der britischen Virus-Mutation B.1.1.7. Rund 75 bis 80 Prozent der aktuellen Corona-Fälle in Mainfranken sind mit dieser Mutante infiziert. Im Landkreis Main-Spessart gibt es nach Angaben des Gesundheitsamtes derzeit außerdem zwei Fälle der südafrikanischen Mutation. Studien zufolge wirken die zugelassenen Impfstoffe gegen die britische Mutation gut, die südafrikanische Variante schafft es demnach aber offenbar leichter, die Wirksamkeit des Impfstoffs zu durchbrechen.

Nach Angaben des Würzburger Gesundheitsamtes erklären sich die vielen Corona-Fälle im Raum Würzburg mit der britischen Corona-Mutation. Sie ist wesentlich ansteckender als die Ursprungsform. Hatte sich damit jemand infiziert, steckte er demnach beispielsweise nicht automatisch die komplette Familie an. Bei der britischen Variante ist das dem Experten zufolge allerdings der Fall.

Die britische Coronavirus-Mutation ist inzwischen in ganz Deutschland stark verbreitet. Sie verursacht mittlerweile bundesweit rund 80 Prozent der Fälle. Aktuelle Studien aus Großbritannien zeigen, dass diese Mutante zwar sehr viel ansteckender, aber nicht tödlicher ist als das ursprüngliche Virus.