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Mainfranken: Die Impfpriorisierung beim Hausarzt fällt weg

Topnews
vor einem Monat in Lokales
Eine Spritze im Kampf gegen Corona und die Verbreitung von Covid. Das Impfen per Injektion. Impfung
Foto: unsplash.com

In ganz Bayern fällt am Donnerstag die Priorisierung für die Corona-Impfung beim Hausarzt weg. Jeder, der möchte, kann sich dort für einen Termin vormerken lassen – die Ärzte können dann selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge sie ihre Patienten mit welchem Impfstoff impfen. Bis jeder, der möchte, drankommt, dauert es aber wohl noch eine Weile: In Unterfranken betreut ein Hausarzt im Schnitt rund 1.000 Menschen. Und vom Präparat Biontech/Pfizer, das ab Donnerstag erstmals ohne Priorisierung freigegeben ist, bleiben den Ärzten nach den ausstehenden Zweitimpfungen voraussichtlich sechs bis zwölf Dosen übrig. Auch der Impfstoff Johnson & Johnson ist nur in geringen Mengen vorhanden: Laut Unterfränkischem Hausärzteverband erhält ein Arzt etwa zehn Impfdosen.

Die Priorisierung in den bayerischen Impfzentren bleibt ab Donnerstag weiter bestehen. In Stadt und Landkreis Würzburg ist aktuell noch die Gruppe 2 dran, hier warten noch über 3.500 Personen auf ihren Termin. Auch im Landkreis Main-Spessart ist man momentan noch bei Gruppe 2. Das bleibt laut Landratsamt voraussichtlich noch bis Juni so. Der Landkreis Kitzingen impft bereits Personen der Gruppe 3. Dafür sind aktuell noch 7500 Menschen registriert.