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Mainfranken: Fast überall ist Homeoffice möglich

vor einem Monat in Lokales
Das Logo der Industrie- und Handelskammer IHK in Würzburg
Foto: Funkhaus Würzburg

Mehr als 90 Prozent der Unternehmen in Mainfranken bieten Homeoffice statt Büro an. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt. Mehr als hundert Betriebe aller Größen und Branchen haben daran teilgenommen. Demnach ist durch die Corona-Krise das Angebot für Homeoffice deutlich ausgeweitet worden. Im Schnitt nutzen laut Umfrage der IHK 40 Prozent der Mitarbeiter die Möglichkeit zum Homeoffice. Mobiles Arbeiten wird aber vor allem den Bereichen Verwaltung, Vertrieb und Geschäftsführung ermöglicht.

Vorteile sind, dass damit die Ansteckungsgefahr sinkt, Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert wird und Pendelzeiten reduziert werden. Nachteile des Homeoffice sind mehr Abstimmungsbedarf und Kosten für Hard- und Software. Deshalb fordert die IHK Würzburg-Schweinfurt entsprechende Steuervorteile oder Zuschüsse für die Investitionskosten. Angesichts der dritten Pandemie-Welle werde Homeoffice wohl noch eine Weile ein wichtiges Thema sein. Acht von zehn Betrieben wollen laut der Umfrage auch künftig Formen des mobilen oder hybriden Arbeitens anbieten.