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Mainfranken: IHK kritisiert Beschluss zur Bundesnotbremse

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vor 24 Tagen in Lokales
Eine Darstellung des Coronavirus in dunkelblau
Symbolbild: pixabay.com

Am Mittwoch hat der Bundestag grünes Licht gegeben, am Donnerstag soll der Bundesrat noch zustimmen – dann gibt es die sogenannte Bundes-Notbremse. Sie sieht in Corona-Hotspots (Inzidenz über 100) unter anderem nächtliche Ausgangsbeschränkungen vor. Die IHK Würzburg-Schweinfurt kritisierte am Mittwoch die Entscheidung des Bundestages als nicht zielführend. Der Corona-Kurs dürfe sich nicht nur an den Inzidenzen orientieren, sondern es müssten angesichts steigender Impfquoten weitere Parameter einbezogen werden. Das könnte beispielswese die Zahl der Neuaufnahmen auf Intensivstationen sein, die auch Experten vorschlagen.

Auch befürchtet die IHK, dass der Handel stark unter der Bundes-Notbremse leiden wird. Gerade hätten sich die Unternehmen auf Click und Meet mit Corona-Test bei Inzidenzen über 100 eingestellt. Nun soll dieses Konzept ab einem Wert von 150 wieder hinfällig sein. Viele Läden stünden jetzt schon schlecht da.