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Mainfranken: SchuldnerAtlas 2020 - so ist die Lage in der Region

vor 6 Monaten in Lokales
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Foto: Pixabay.com

Mainfranken steht finanziell auf sicheren Füßen. Im Vergleich zum Rest von Deutschland sind hier nur wenige Menschen überschuldet - haben also so hohe Schulden, dass sie diese aus eigener Kraft nicht mehr tilgen können. Das zeigt jetzt der SchuldnerAtlas Deutschland 2020 von Creditreform. Konkret heißt es darin: In Stadt und Landkreis Würzburg und in den Landkreisen Main-Spessart und Schweinfurt sind sogar weniger Menschen überschuldet als 2019. Lediglich im Landkreis Kitzingen ist die Zahl der Menschen mit Schulden minimal gestiegen.Am besten abgeschnitten hat im Ranking der Landkreis Schweinfurt, bundesweit liegt er auf Platz drei. 5,04 Prozent aller Menschen sind hier überschuldet. Nur knapp dahinter, auf Rang sechs, landet der Landkreis Würzburg mit einer Überschuldungsquote von 5,24 Prozent. Den zwölften Platz erreicht der Landkreis Main-Spessart. Dort beträgt die Quote 5,48. Etwas weiter abgeschlagen liegt der Landkreis Kitzingen, nämlich auf Platz 60. In diesem Kreis gibt es 2020 etwas mehr überschuldete Einwohner als im vergangenen Jahr. Die Überschuldungsquote beträgt hier 6,59. Die Stadt Würzburg landet schließlich auf Rang 100 mit einer Quote von 7,6 Prozent.Insgesamt listet der SchuldnerAtlas Deutschland 2020 alle 401 Kreise und kreisfreien Städte auf. Dass die Zahlen trotz der Corona-Pandemie nicht nur in Mainfranken sondern deutschlandweit rückläufig sind, sei allerdings kein Zeichen der Entspannung, so die Experten von Creditform. Denn es sei noch kein Ende der gesundheitspolitischen und ökonomischen Krisenlage absehbar. Die Folgen für Wirtschaft, Gesellschaft und Verbraucher könnten deshalb gravierend werden.