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Mainfranken: So war die Situation auf dem Arbeitsmarkt im März

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vor einem Monat in Lokales
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Foto: Funkhaus Würzburg

Die Frühjahrsbelebung ist da – trotzdem sind die Corona-Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt in Mainfranken nicht zu übersehen. Diese Bilanz zieht die Agentur für Arbeit Würzburg im März. 9.110 Menschen waren in diesem Monat arbeitslos. Das sind 550 weniger als im Februar. Dadurch verringert sich die Arbeitslosenquote minimal auf 3,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Arbeitslosigkeit in Mainfranken aber dennoch stark gestiegen: nämlich um rund 29 Prozent. Knapp 2.100 Menschen mehr sind jetzt ohne Job als im März 2020.

Vor allem die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt gibt laut Arbeitsagentur Anlass zur Sorge. Es gebe weniger Bewerber für eine Ausbildung und auch die gemeldeten Lehrstellen seien im Vergleich zum Vorjahr deutlich geschrumpft. Geschäftsführerin Kerstin Vierhock befürchtet deshalb, dass viele junge Menschen am Ende ihrer Schulzeit ohne berufliche Perspektive dastehen könnten. Zwar sei der Fachkräftemangel pandemiebedingt etwas in den Hintergrund gerückt, er sei aber immer noch da. Wenn man da nicht gegensteuere, könnten trotz Arbeitslosigkeit viele freie Stellen nicht besetzt werden, so Vierhock.