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Schweinfurt: Angeklagter räumt Missbrauch von Elfjähriger ein

Topnews
vor 26 Tagen in Lokales
Das Gerichtsgebäude in Schweinfurt
Foto: Primaton Schweinfurt

Im Prozess um schweren Kindesmissbrauch vor dem Landgericht Schweinfurt hat der Angeklagte die Vorwürfe weitgehend eingeräumt. Über seine Verteidigerin ließ der 50-Jährige erklären, ihm sei nicht klar gewesen, dass das Opfer zum Tatzeitpunkt erst elf Jahre alt war. Die Staatsanwaltschaft nimmt ihm das nicht ab. Ihm hätte beim Anblick des Mädchens klar sein müssen, dass es keinesfalls 14 Jahre alt sein konnte. Zudem habe das Kind auf eine Nachfrage des Mannes auch sein richtiges Alter genannt.

Der Lebensgefährte der Mutter hatte das Mädchen für den Missbrauch vermittelt – und sich auch selbst über zwei Jahre hinweg immer wieder an dem Kind vergangen. Der 49-Jährige war letzte Woche zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der Prozess gegen die Mutter des Mädchens steht noch aus, sie soll den Missbrauch geduldet haben, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.

Die Öffentlichkeit war am Mittwochmorgen schon zu Beginn des Prozesses ausgeschlossen worden. So sollte unter anderem das Opfer geschützt werden. Für den Prozess sind noch drei weitere Verhandlungstage angesetzt.