Unterfranken: Immer mehr Menschen werden abgeschoben

 — © Foto: Pixabay.com
Foto: Pixabay.com

​​Die neue Bundesregierung hat einen Kurswechsel in der Migrationspolitik eingeschlagen. Herkunftsländer sollen einfacher als sicher eingestuft und Menschen damit konsequenter abgeschoben werden können.

Schon jetzt mehr Abschiebungen als 2024

​Diese strengere Politik zeigt sich auch in Unterfranken. So sind bis Anfang August diesen Jahres bereits 312 Menschen abgeschoben worden. Zum Vergleich: im gesamten letzten Jahr waren es 265 Personen.

​Erst vor kurzem waren einige Fälle aus Mainfranken bekannt geworden, bei denen gut integrierte Menschen abgeschoben werden sollen, die auch eine Ausbildung beginnen möchten – Das hatte für ordentlich Kritik gesorgt.

Wendung in Retzbacher Fall: Ivorer darf bleiben

Ein Mann aus der Elfenbeinküste kann dabei nun aufatmen. Der 31-jährige Retzbacher darf nach einer Einzelfallentscheidung des bayerischen Innenministeriums bleiben.

Bürgerbeauftragter verteidigt Regierungs-Strategie

Nichtsdestotrotz: ​Der Bürgerbeauftragte der bayerischen Staatsregierung verteidigt den eingeschlagenen Kurs der Bundesregierung. Oftmals seien Geflüchtete nicht schutzbedürftig. Bedeutet: In ihrem Heimatland herrscht kein Krieg und sie würden dort auch nicht verfolgt werden.

Wenn Geflüchtete in der Region einer Arbeit nachgehen oder eine Ausbildung beginnen wollen, müssen sie in der Regel erst in ihr Heimatland zurück und dort ein gültiges Visum beantragen, so der Bürgerbeauftragte.

Das könnte Dich auch interessieren

Foto: Funkhaus WürzburgSchweinfurt: 45-jähriger Vermisster wieder daGlückliches Ende einer Vermisstensuche in Schweinfurt – der seit Mittwoch vermisste 45-Jährige ist wohlbehalten aufgefunden worden. Wie die Polizei mitteilt, wurde er in Hessen angetroffen. Die Beamten konnten zwischenzeitlich nicht ausschließen, dass er sich in einer hilflosen Situation befindet. Foto: Funkhaus WürzburgWürzburg: Mobiler Blitzer kommt fest in die StadtDer mobile Blitzer in Würzburg wird künftig dauerhaft für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Während eines dreimonatigen Probebetriebs im vergangenen Jahr registrierte die Anlage mehr als 7.700 Geschwindigkeitsverstöße. Deshalb hat sich die Stadt entschieden, den Blitzer ab Frühjahr 2027 zunächst für vier Jahre zu mieten und einzusetzen. Der Mietvertrag wurde jetzt unterzeichnet.   Besonders häufig wurden Foto: pixabay.comWürzburg: Gute Lebensqualität beim GroßstadtrankingWürzburg gehört weiter zu den lebenswertesten Großstädten Deutschlands. Laut eines aktuellen Städteranking des Instituts der deutschen Wirtschaft gehört Würzburg zu den Top 20 den untersuchten Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Die Domstadt landet dabei auf Platz 16 von 71. Besonders gut schneidet Würzburg im Bereich Lebensqualität ab – bundesweit bedeutete das den zweiten Platz. Foto: PixabayBad Kissingen: Sperrungen in der AuWeil die Fahrbahnoberfläche saniert wird, ist ein Teilabschnitt der Kleinbracher Straße und der Straße In der Au ab Freitag gesperrt. Die Sperrung dauert eine Woche, bis einschließlich Samstag, 14. November. Während der Sperrung ist keine Zufahrt zum Sportgelände der TSVgg Hausen, zum Altenburger Haus und zum Wanderparkplatz „Kaskadental“ möglich. Für die betroffenen Anliegerinnen und Anlieger
expand_less