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Würzburg: AstraZeneca-Impfungen könnten sofort starten

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vor einem Monat in Lokales
Die Zufahrt zum Impfzentrum in Wuerzburg mit Zelten
Foto: Funkhaus Würzburg

Bundesgesundheitsminister Spahn hat die Corona-Impfung mit dem Präparat von AstraZeneca am Donnerstagabend wieder freigegeben. Zuvor hatte die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) die Corona-Impfung mit dem Präparat weiterhin empfohlen. In Stadt und Landkreis Würzburg könnten die Corona-Impfungen jetzt sofort wieder anlaufen. Das hat Impfarzt Zander in einem Gespräch erklärt. Ob dadurch nun aber bereits am Freitag schon mehr kurzfristige Impftermine möglich sind ist noch nicht bekannt. In Würzburg seien die Kühlschränke mit dem Impfstoff voll, weil kurz vor Aussetzen der Impfungen noch eine größere Lieferung angekommen sei.

Einen langfristigen Image-Schaden des Corona-Impfstoffs befürchtet Zander nicht. Er geht davon aus, dass das Vakzin ein paar Tagen nach Impfstart wieder gut angenommen werde. Außerdem sei noch abzuwarten, ob Deutschland einzelne Personengruppen – wie junge Frauen – beispielsweise von der Impfung ausschließt. Bei ihnen könnte der AstraZeneca-Impfstoff Nebenwirkungen wie Thrombosen der Hirnnerven verursacht haben.

Die Begründung der EMA: Die Risiken des AstraZeneca-Impfstoffs seien geringer als der Nutzen. Ein Zusammenhang zu den aufgetretenen Thrombose-Fällen könne nicht ausgeschlossen werden. Trotzdem geht die EMA davon aus, dass der Impfstoff sicher und wirksam ist. Zudem werde eine extra Warnung vor möglichen seltenen Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen bei den möglichen Nebenwirkungen aufgenommen.