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Würzburg: Corona-Lockerungen - Stadtmarketing zeigt gemischte Gefühle

vor 2 Monaten in Lokales
Eine Handelskasse zeigt Kasse 1 geschlossen an
Foto: Pixabay.com

Wie der Handelsverband Unterfranken freut sich auch der Stadtmarketingverein „Würzburg macht Spaß“ über die Corona-Lockerungen für den Handel. Gleichzeitig zeigte sich Geschäftsführer Wolfgang Weier auf Nachfrage aber auch enttäuscht. Der Grund: Reisebüros und die Hotelbranche seien in den neusten Beschlüssen wieder nicht berücksichtigt worden. Auch die Öffnungsperspektive für die Gastronomie sei ungenügend. Noch mehr als Lockerungen wünsche sich der Handel derzeit, dass die Impfgeschwindigkeit vorangetrieben werde. Nur so könne die Wirtschaft nachhaltig wieder hochgefahren werden.

Trotzdem rechnet Weier damit, dass am Montag 90 Prozent der Würzburger Läden ihre Türen aufsperren. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Inzidenz in der Stadt unter 50 bleibt. Übersteigt sie den Wert, ist im Handel dann Click und Meet möglich. Kunden müssen dann vor dem Einkauf einen Termin bei dem jeweiligen Händler ausmachen. Das lohne sich vor allem für kleine Geschäfte. Diese könnten dadurch zumindest geringe Einnahmen erzielen. Ob große Geschäfte von dem Konzept auch profitieren könnten, werde sich erst zeigen, wenn der Freistaat die genauen Bedingungen bekanntgegeben hat.

Umsatzverluste durch den Corona-Lockdown und die Krise seien aber weder durch komplette Öffnung noch durch Corona-Konzepte aufholbar. Weier rechnet damit, dass dies Jahre dauern werde.

Um Kunden in die Würzburger Innenstadt zu locken und die eigenen Lager leerzuräumen, plant das Stadtmarketing eine große Sales-Aktion Anfang Mai. Sie sei derzeit aber noch in Planung.

Die Corona-Beschlüsse gibt’s hier zum Nachlesen.