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Würzburg: Diese Corona-Inzidenzen gab es in den Stadtteilen

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vor 23 Tagen in Lokales
Eine Darstellung des Coronavirus in rot
Symbolbild: pixabay.com

Wie viele Corona-Fälle gibt es in den einzelnen Würzburger Stadtteilen? Das hat die Stadt anhand verschiedener Untersuchungsmethoden ausgewertet und jetzt veröffentlicht. Wie das städtische Amt für Statistik für die Monate Januar bis April 2021 ermittelt hat, hatten alle Stadtteile zeitweise eine Inzidenz zwischen 150 und 300 jeweils für wenige Tage.

Den höchsten Wert erreichte dabei das Dürrbachtal mit einer Inzidenz von knapp über 500. Dabei muss nach Angaben der Stadt berücksichtigt werden, dass im Dürrbachtal weniger Menschen leben als in anderen Würzburger Stadtteilen – die Inzidenzberechnung erreicht deshalb auch bei geringen Fallzahlen hohe Werte. Darüber hinaus gab es hier im untersuchten Zeitraum einen Corona-Ausbruch in einer Gemeinschaftsunterkunft. Dieser Ausbruch hängt laut Stadt vor allem mit der Wohnform zusammen – ähnlich wie in Seniorenheimen leben hier viele Menschen auf engem Raum zusammen.

Der zweithöchste Inzidenzwert in Würzburg wurde im Stadtteil Heuchelhof gemessen. Er lag im April zeitweise zwischen 250 und 450. Nach Angaben des Gesundheitsamtes hatte es hier ein diffuses Ausbruchsgeschehen gegeben. Ansonsten wurden am Heuchelhof auch mehrere Wochen registriert, in denen der Wert sogar bei Null lag.

Untersucht wurde von der Stadt aber auch die Anzahl der Fälle, in denen Menschen wegen Corona ins Krankenhaus mussten. Dabei hatten Zellerau und Steinbachtal mit 0,163 Prozent der Bevölkerung den höchsten Anteil. Laut Stadt ist das unter anderem auf ein Ausbruchsgeschehen in einem größeren Familienverband in der Zellerau zurückzuführen. Dadurch ausgelöst hatte es Fälle in Kindergärten und Schulen gegeben. Den niedrigsten Wert bei dieser Untersuchung wies die Innenstadt mit 0,057 Prozent der Bevölkerung auf.