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Würzburg: Erste Ergebnisse aus der Wü-KiTa-CoV-Studie

vor 12 Tagen in Lokales
Ein Kind trägt eine Gesichtsmaske zum Schutz vor Corona
Foto: Pixabay.com

Es gibt erste Ergebnisse aus der so genannten Wü-KiTa-CoV-Studie. Ein halbes Jahr lang hat ein Team der Uni Würzburg und der Uniklinik neun Kitas der Stadt unter die Lupe genommen.

Dabei wurden Kinder bis zu sechs Jahren und das Betreuungspersonal regelmäßig auf Corona getestet. Für die mehr als 600 Teilnehmer standen rund 5.000 Tests zur Verfügung. Es gab zwei Methoden: Einerseits bis zu zwei Tests pro Woche in Form von Nasenabstrichen oder Mundspülwasserproben. Bei letzteren haben die Teilnehmenden die Proben zuhause entnommen und dann in die Kita mitgebracht. Andererseits wurden Tests nur beim Auftreten von Erkältungszeichen gemacht.

Die Ergebnisse: Die Methode mit den Mundspülwasserproben fand die größte Zustimmung bei der geringsten Abbruchquote. Außerdem ist regelmäßiges Testen effektiv, wenn es um das Erkennen von Infektionen und die Eindämmung geht. Kitas und die Kleinkinder spielen in der Phase der Pandemie keine wesentliche Rolle bei der Verbreitung. Es gab nämlich nur eine einzige Infektion bei einem Kind. Häufiger hingegen ist das Personal betroffen – deshalb ist Impfen bei der Berufsgruppe sinnvoll. Testen nur bei Symptomen ist allerdings weniger gut geeignet, um Infektionsketten in Kitas zu unterbrechen. Das liegt daran, dass der Nachweis zu spät vorliegt.

Im Mai wird die Studie fortgesetzt – Ziel der Wü-KiTa-CoV 2.0-Studie ist ein Konzept mit hoher Akzeptanz, das sicher, schnell und praktikabel auf eine größere Zahl von Kitas übertragbar ist.