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Würzburg: Freispruch im Totschlagsprozess mit Gartenhacke

Topnews
vor einem Monat in Lokales
Die Ansicht auf das Justizzentrum in der Ottostraße als Gerichtsgebäude in Würzburg mit den Büschen im Vordergrund
Foto: Funkhaus Würzburg

Freispruch im Prozess um versuchten Totschlag mit einer Gartenhacke. Das Landgericht Würzburg hat die Angeklagte am Donnerstag freigesprochen. Es sei nicht zu widerlegen gewesen, dass sie tatsächlich in Notwehr gehandelt habe, heißt es zur Begründung.

Laut Anklage hatte die 40-Jährige aus Bütthard im vergangenen September ihrem Verlobten mit einer Gartenhacke mehrfach gegen den Kopf geschlagen. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Zuvor hatten bei in betrunkenem Zustand gestritten. Die Frau hatte mehr als 1,3 Promille im Blut, ihr Partner rund 2,6 Promille. Er war zum Tatzeitpunkt mit einer Eisenkette bewaffnet, daher hatte sich die Angeklagte auf Notwehr berufen. Der Verlobte machte vor Gericht von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch und sagte nicht aus.