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Würzburg: Hat Kickboxer Frau vergewaltigt? Das fordert die Staatsanwaltschaft

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vor einem Monat in Lokales
Das Justizzentrum in Würzburg von vorne
Foto: Funkhaus Würzburg

Im Vergewaltigungsprozess gegen einen ehemaligen Kickboxer vor dem Würzburger Landgericht will die Staatsanwaltschaft ihn lange hinter Gittern sehen. Sie hat heute neun Jahre Haft und danach eine Sicherungsverwahrung gefordert, der Mann käme dann also nicht frei. Der ehemalige Lehramtsstudent soll unter anderem im Juli 2018 eine Frau im Ringpark derart misshandelt haben, dass sie sich nicht mehr wehren konnte. Danach soll er die Frau vergewaltigt haben. Erst das Eingreifen von Passanten beendeten das Martyrium der Frau. Der Zustand der Frau wurde danach als lebensbedrohlich beschrieben.

Neben weiteren Vergewaltigungen wird dem Mann auch vorgeworfen, mehrere Frauen heimlich beim Sex gefilmt zu haben. Der Prozess war im Sommer vergangenen Jahres gestartet, wurde dann aber kurzzeitig ausgesetzt, weil sich neue Opfer gemeldet hatten.

Die Plädoyers der Verteidigung sind am 21. Juni geplant. Ende Juni könnte auch das Urteil fallen.