Würzburg: Theatersanierung bei weit über 140 Millionen Euro

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Die Sanierung des Würzburger Mainfrankentheaters wird noch einmal viel teurer als bisher bekannt. Aktuell gehen die Verantwortlichen von knapp 146 Millionen Euro aus. Die Kosten haben sich im Vergleich zum Start der Sanierung 2018 mehr als verdoppelt. Damals waren 72 Millionen Euro vorgesehen. Schon die letzte Kostenschätzung 2021 ging von 103 Millionen aus.

Die Kostenexplosion um weitere 43 Millionen Euro liegt an verschiedenen Faktoren: massiv gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise, die Insolvenz des ersten Architekturbüros, der Planer für die komplette Haustechnik wurde gefeuert, weil man unzufrieden war.

Neben viel höheren Kosten hat das auch dazu geführt, dass erst 2030 wohl im großen Haus des Mainfrankentheaters wieder Schauspieler und Sänger auf der Bühne stehen. Eigentlich soll das schon 2022 möglich sein.

Die jetzt vorgelegten Kosten von 146 Millionen dürften zudem wohl noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Sie sind eine Prognose, erst in etwa einem Jahr soll die Planung der restlichen Sanierungsschritte samt genauem Kosten vorliegen. Vermutlich dürfte die Gesamtsumme am Ende also noch einmal höher ausfallen.

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