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Online-Games: Zahl der Spieler wächst

28.09.2016, 11:33 Uhr in Service, Anzeige
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Rainer Sturm / pixelio.de

Die Zahl der Spieler in Deutschland wächst. Spielekonsolen, Browsergames, Spiele-App, Online-Casinos und die klassischen PC-Games locken immer mehr Menschen an. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) stellt diesen Trend in seinem Jahresbericht der Computer- und Videospielbranche in Deutschland 2016 fest. Demnach gibt es hierzulande 34,3 Millionen Spieler. Das ist fast jeder zweite Bundesbürger.

Überraschende Altersverteilung: spielende Senioren

Die Zahl hat sich zwar gegenüber dem Vorjahr nicht verändert, ist aber konstant hoch. Überraschend ist aber weniger die Zahl der Spielenden, sondern ihre Altersstruktur. Diese verteilt sich relativ gleichmäßig auf alle Altersjahrzehnte bis 50 Jahre. Mit Werten zwischen 5,5 und sechs Millionen, außer bei den Unter-Zehnjährigen, denn hier spielen nur drei Millionen. Die eigentliche Überraschung sind jedoch Personen über 50 Jahre. Sie machen mit 8,4 Millionen Spielern inzwischen die größte Altersgruppe aller Gamer, Zocker und Spieler aus. Der Zuwachs beträgt immerhin rund 25 Prozent. Zwischen den Geschlechtern gibt es dagegen trotz eines kleinen Vorsprungs der Männer kaum Unterschiede.

Spiele sind in, Deutschland hinkt aber hinterher

Die konstant hohe Zahl von Spielern in Deutschland zeigt, dass Spiele "in" sind. Die Games-Branche ist sogar zu einem regelrechten Wirtschaftsfaktor herangewachsen. Fast 32.000 Jobs in Deutschland hängen an diesem Zweig. Der deutsche Anteil am Gesamtmarkt beträgt dabei nur 6,5 Prozent. Eine ausbaufähige Stellung. Allerdings sind deutsche Entwickler bei Browser- und Online-Spielen einer der Marktführer und tragen rund 23 Prozent zum weltweiten Umsatz bei.

Von der App zum Online-Casino: beliebte Spiele

Einen echten Boom erleben Apps. Diese laufen nicht erst seit Pokemon Go den Browser-Games und Online-Varianten von PC-Games den Rang ab. Dabei schrecken die Spieler anders als früher auch noch mehr vor sogenannten In-App-Käufen oder anderen Mikrotransaktionen zurück. Sprich: Sie zahlen für besondere Features eher Geld. Solche Mikrotransaktionen von Minibeträgen summieren sich inzwischen auf stattliche 562 Millionen Euro nur in Deutschland. Im Spiel gibt es für die Minibeträge dann Zeitvorteile, bessere Ausrüstung oder die Spieler können so weitere Level freischalten. Das Angebot an Spiele-Apps ist riesig. Es gibt kaum ein Spiel, das es als App nicht gibt. Daher verlagert sich ein Teil der Nutzer mehr und mehr auf Smartphones und Tablets.

Browser-Games für zwischendurch

Trotz allem sind auch Browser-Games nach wie vor beliebt. Die beliebten Jump-, Renn- und Juwelen-Spiele ziehen nach wie vor die Spieler in den Bann. Wo sonst können diese einfach mal für eine kurze Pause oder ein paar Stunden regelrecht in einen häufig eher banalen, aber ungemein entspannenden Zeitvertreib hinabtauchen. Die einzige Bedrohung ist der Neustart nach ein verpatztes Level.

Virtuelles Glück im Online-Casino

Ebenfalls per App oder im Browser lassen sich viele Online-Casinos besuchen. Anbieter wie das Online-Casino Mr. Green locken dabei mit kostenlosen Glücksspielen. Black Jack oder Roulette sind in den virtuellen Spielhallen ebenso möglich wie das Zocken an Slot Machines. Wer lieber um echtes Geld spielen möchte, findet auf solchen Plattformen ebenfalls Möglichkeiten. Wie beliebt "echte" Casinos sind, zeigen offizielle Zahlen des deutschen Spielbankenverbandes. Demnach haben allein die öffentlich-rechtlichen Spielbanken in Deutschland 2015 einen Spielumsatz von 307 Millionen Euro generiert. Wer sich nicht in ein echtes Casino traut oder lieber ohne Geld spielen möchte, findet daher in Online-Casinos eine interessante Alternative.

Online-Games: Gemeinsam ins Abenteuer ziehen

Hoch im Kurs bei den Gamern stehen weiterhin Spiele wie Elder Scrolls Online. Zwar sind hier die typischen Games-Zocker anzutreffen, diese verbinden sich aber online zu Fraktionen, um gemeinsam ins Abenteuer zu ziehen. Dieses Gemeinschaftsgefühl in detaillierten und riesigen Spielwelten können kleine Browser-Games nicht bieten. Dafür ist dieser Zeitvertreib vergleichsweise teuer. Neben den Anschaffungskosten ist für ein sinnvolles Spielen häufig eine Monatsgebühr zu entrichten. Daher schrecken solche Angebote trotz großer Nutzerzahlen viele Interessierte ab. Wer den Schritt wagt, wird jedoch mit zauberhaften grafisch aufwendigen Welten voller Abenteuer belohnt.

Große Auswahl für Spieler

Die Auswahl für Spiele-Interessierte ist gigantisch. Zusätzlich zu Apps, Online-Casinos, Browser-Games und Online-Spielen bleiben weiterhin Konsolen und PC-Games ein wichtiger Faktor. Und wer virtuelle Spielwelten ablehnt, kann sich am klassischen Gesellschaftsspiel versuchen. Diese bieten von Klassikern wie Schach und Dame über Monopoly und Die Siedler von Catan bis hin zu Neuheiten, die Apps in das Spiel integrieren, ebenfalls eine riesige Auswahl. So findet jeder der vielen Spiele-Fans seinen ganz persönlichen Zugang zum Spielen.