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Richtig gekleidet zum Bewerbungsgespräch

vor 4 Jahren in Service, Anzeige
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Das Bewerbungsgespräch steht an, und wieder einmal drängt sich die alles entscheidende Frage auf: Was ziehe ich an, um beim Personaler einen guten Eindruck zu hinterlassen? Die Antwort darauf ist stark vom Unternehmen und der Branche abhängig – entscheidend ist, seinen Kleidungsstil nicht zu sehr zu verstellen und gleichzeitig seriös auszusehen. Die erste Kommunikation, die bei der Begegnung zwischen Bewerber und Personaler stattfindet, geschieht mithilfe der Kleidung. 150 Millisekunden reichen für ein erstes Bild von seinem Gegenüber. Der Personalchef sieht oft schon am Kleidungsstil, ob der potenzielle Arbeitnehmer zum Unternehmen passt oder nicht. Es versteht sich von selbst, dass schmutzige Schuhe und fleckige Jeans bei einem Bewerbungsgespräch tabu sind. Das Äußere sollte auch Ausdruck von Motivation sein und zeigen, dass sich der Bewerber über das Unternehmen und den Dresscode schlau gemacht hat.

Über das Unternehmen informieren

Der Tipp, sich für ein Bewerbungsgespräch über das Unternehmen zu informieren, gilt natürlich in allen Bereichen – schließlich können fiese Fragen bezüglich der Aufgaben und der Unternehmensbereiche lauern. Doch gerade bei der Kleidung ist es oft ganz einfach, sich vorzubereiten und den Dresscode der Firma herauszufinden. Viele Unternehmen präsentieren sich auf ihrer Homepage oder betreiben Social-Media-Kanäle, auf denen auch ab und an Bilder des täglichen Betriebslebens gezeigt werden. Als Ausdruck der Motivation sollte man sich jedoch lieber ein wenig schicker als auf diesen Bildern kleiden – so zeigt der Bewerber, dass er den Job wirklich haben will. Doch Achtung, es gibt nicht nur ein "zu leger", sondern auch ein "zu schick". Man sollte nicht den Eindruck erwecken, als wolle man das Unternehmen gleich ganz kaufen – auch kommt es mitunter nicht gut an, wenn der Bewerber exklusiver als der Geschäftsführer gekleidet ist.

Kleidungsstücke, die immer funktionieren

Aufgrund der Vielzahl an Berufen und Positionen ist es schwierig, allgemeine Tipps für das perfekte Bewerbungsoutfit zu verfassen. Doch sowohl bei Männern als auch bei Frauen haben sich gewisse Kleidungsstücke für Einstellungsgespräche bewährt.

Männer

Männer fahren bei ihrer Bewerbung bei normalen Anstellungsverhältnissen gut mit gepflegten Schuhen, einer schlichten Jeans oder Chino-Hose und einem Hemd. Kleiner Tipp: Bügelfreie Hemden, wie sie beim Herrenausstatter Walbusch erhältlich sind, sind besonders pflegeleicht und knittern nicht so schnell. Der Look kann etwa um ein Jackett ergänzt werden, wenn man sich zum Beispiel bei einer Versicherung bewirbt. Bei Vorstellungsgesprächen im Finanzsektor oder für Führungspositionen kommt der Mann nicht um Lederschuhe, Anzug, Hemd und Krawatte herum. Eine edle Uhr rundet das Business-Outfit geschickt ab.

Frauen

Frauen haben gegenüber der weniger flexiblen Auswahl beim Männer-Outfit die Qual der Wahl bei ihrem Look. In der Regel bietet sich ein Kleid mit schlichten Ballerinas oder Pumps an. Wer Absätze tragen möchte, sollte darauf achten, dass diese bequem zu tragen und nicht zu hoch sind. Wer es nicht gewohnt ist, in Absätzen zu laufen, sollte dies nicht unbedingt bei einem Einstellungsgespräch zum ersten Mal ausprobieren. Es muss zudem nicht immer das klassische Kleid sein, genauso gut können Anzughosen oder Röcke mit einer Bluse kombiniert. Je nach Temperatur kann ein schicker Blazer darüber getragen werden. Schmuck sollte dezent und unauffällig sein; Frauen mit langen Haare sollten zudem darauf achten, dass diese nicht zu viel vom Gesicht verdecken. Die Plattform Absolventa hat in ihrem Karriereguide sowohl für Männer als auch für Frauen Beispielbilder für gelungene und weniger gelungene Bewerbungsoutfits zusammengestellt. Sie bieten sich an, um einen guten ersten Eindruck davon zu bekommen, wie das eigene Outfit am Ende ungefähr aussehen könnte.

Sei du selbst!

Last but not least: Bleibe du selbst! Eine Verkleidung ist schnell enttarnt, doch gerade beim Bewerbungsgespräch sollte man sich wohl fühlen – und das Wohlfühlgefühl beginnt bei der Kleidung. Wenn etwas unangenehm kratzt oder nicht richtig sitzt, strahlt man schnell Unwohlsein oder Unsicherheit aus. Klamotten, in denen man sich wohlfühlt, geben einem hingegen die nötige Selbstsicherheit.

Bildrechte: Flickr Individual in a SuitFlazingo Photos CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten