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Würzburg: Veranstaltungen am 16. März zum Gedenken an die Bombardierung von Würzburg

16.03.2022, 05:00 Uhr in Stadtgespräch
Zerstörung Würzburgs am 16 März Ruinen mit Blick auf die Alte Mainbrücke
Foto: Regierung Unterfranken

Vor 77 Jahren, am 16. März 1945 wurde die Stadt Würzburg bei einem Bombenangriff durch die Alliierten nahezu komplett zerstört. Rund 5000 Menschen kamen dabei ums Leben. Um daran zu erinnern, läuten alle Würzburger Kirchenglocken ab 21.20 Uhr genau 20 Minuten – so lange, wie der Luftangriff angedauert hat. Neben dem Mahnläuten gibt es aber noch einige weitere Gedenkveranstaltungen und Gottesdienste. Wir haben sie hier für euch aufgelistet.

Messfeier für die Opfer des 16. März und für alle Opfer von Krieg und Gewalt im Kiliansdom.

Totengedenken und Kranzniederlegung durch Oberbürgermeister Christian Schuchardt an der Gedenkstätte 16. März 1945 auf dem Hauptfriedhof.

Die Ökumenische Nagelkreuzinitiative Würzburg lädt ein zum Weg der Versöhnung mit der Stadt Würzburg vom Hauptfriedhof zum Rathaus.

10:20 - 10:40 Uhr
1. Station Gedenkstätte 16. März 1945, Thema: Versöhnung über den Gräbern

10:40 - 11:00 Uhr
Gemeinsam auf dem Weg durch den Ringpark zum DenkOrt

11:00 - 11:15 Uhr
2. Station DenkOrt Deportationen, Thema: Versöhnung durch Erinnerung
11:15 - 11:20 Uhr
Gemeinsam auf dem Weg zum Bahnhofsvorplatz

11:20 - 11:35 Uhr
3. Station Bahnhofsmission, Thema: Versöhnung zwischen Arm und Reich
11:35 – 11:45 Uhr
Gemeinsam auf dem Weg zum Generationen-Zentrum Matthias Ehrenfried

11:45 - 12:05 Uhr
4. Station Generationen-Zentrum Matthias Ehrenfried, Thema: Versöhnung zwischen Jung und Alt
12:05 - 12:20 Uhr
Gemeinsam auf dem Weg zum Rathaus

12:20 - 12:30 Uhr
5. Station Unterer Markt – Thema: Versöhnung innerhalb der Stadtgesellschaft

Weitere Infos HIER.

„Stumme Zeugen für die Ewigkeit“ - Erinnerungskultureller Spaziergang zu den Würzburger Kriegsgräbern.

Der etwa 90-minütige Spaziergang startet am Kriegerdenkmal im Husarenwäldchen.
Veranstalter: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden für die Arbeit der Kriegsgräberfürsorge wird gebeten.
Voranmeldungen per Telefon 0931/52122 oder E-Mail an: [email protected]und.de sind erwünscht.

Schul-Aktion „Friedenstauben“ von Sant’Egidio / Jugend für den Frieden.

Schülerinnen und Schüler sind dazu aufgerufen, Friedenstauben zu basteln. Diese sollen dann von 15 bis 17 Uhr bei einer Mahnwache auf dem Unteren Markt an Passanten verteilt werden – gegen Spenden für die Ukraine. Zu Beginn findet eine Auftaktveranstaltung statt, bei der auch ein Zeitzeuge sprechen soll.

Kunsthistorische Führung zum Bild „Würzburger Totentanz“ von Wolfgang Lenz. Im Museum im Kulturspeicher, der Eintritt ins Museum kostet 4,50€. Anmeldung unter: 0931/3222514.

Bildvortrag im Generationen-Zentrum Matthias Ehrenfried über die Ereignisse und Folgen des wohl schwärzesten Tages in der Geschichte Würzburgs. Die Teilnahme ist auch online möglich. Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Anmeldung und weitere Infos HIER.

Ökumenisches Friedensgebet in der Pfarrkirche Sankt Adalbero mit dem Motto „Erinnern! Versöhnt in Frieden leben“.

Gedenkkonzert „Trauer und Trost“ im Kiliansdom. Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Einlass ab 17.30 Uhr, es gilt die 2G-Regel.

Friedensgebet in der Marienkapelle von der Gemeinschaft Sant’Egidio.

Szenische Lesung des Theatertextes „Kopenhagen“ von Michael Frayn in der Stadtbücherei – präsentiert durch das Mainfrankentheater. Das Stück behandelt das berühmte Treffen der beiden Physiker Niels Bohr und Werner Heisenberg 1941 in Kopenhagen und setzt sich u.a. mit der Frage auseinander, wie sich Wissenschaft in Kriegszeiten zu verhalten hat. Der Eintritt kostet 8€.

Stadtführung „Nie wieder! – Jedenfalls nicht gleich. Würzburg und der 16. März 1945“. „Ein Rundgang zu den Toten, Davongekommenen und Ruinen, zu Schuld und Verdrängung, Erinnerung und Einsichten“ unter den Fragen: Welchen Anteil hatte Würzburg an seinem Untergang? Was passierte am 16. März 1945 und welche Lehren haben WürzburgerInnen in den vergangenen Jahrzehnten daraus gezogen? Treffpunkt: vor der Mozartschule in der Hofstraße.

Kosten: 8 €, Menschen mit geringem oder ohne Einkommen zahlen nach ihren Möglichkeiten. Anmeldung HIER.

„Nacht der Friedenslichter“ der Kolping-Akademie mit Texten, Taizé-Gesängen und Schweigen. Das Mahnläuten der Würzburger Glocken kann ab 21.20 Uhr auf der Dachterrasse des Kolping-Center Mainfranken erlebt werden.

Gedenkkonzert „Da Pacem“ in der evangelischen Kirche Sankt Stephan mit dem Vocalensemble Würzburg. Voranmeldung HIER.

Gedenkrundgang des Ökumenischen Arbeitskreises Würzburg-Heidingsfeld-Steinbachtal. Start ist an der evangelischen Kirche Sankt Paul, Ende an der Pfarrkirche Sankt Laurentius.

Mahnläuten der Würzburger Kirchglocken.

Ab 21.15 Uhr bis Mitternacht ist die Marienkapelle am Marktplatz zum stillen Gebet geöffnet.