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Hier werden eure Energiefragen beantwortet

09.10.2022, 07:30 Uhr in Kooperationen, Anzeige
Teaser WVV Energie klaert auf Andy

Aktuell befindet sich der Energiemarkt in einer Ausnahmesituation.

Selbstverständlich kommen da bei euch Fragen zur aktuellen Marktsituation und der zukünftigen Entwicklung auf.

Auch wenn ein Blick in die Zukunft zur Zeit schwierig ist, möchte die WVV Energie die wichtigsten Infos und Antworten auf wichtige Fragen rund um die Energieversorgung liefern.

Hier sind die Antworten des WVV Energie Experten Walter Malcherek (Abteilungsleiter Marketing & Produktentwicklung Energie) auf eure Fragen:

Ursachen waren u. a. das Anziehen der Wirtschaft nach der Corona-Krise und eine andauernde Windflaute. Dieser erste starke Anstieg der Marktpreise führte zu zahlreichen Aufkündigungen durch Billiganbieter. Die einspringenden Grundversorger, hier in Würzburg war das die WVV Energie, mussten diese unvorhersehbaren Mehrmengen anschließend am Energiemarkt teuer einkaufen. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat sich die Preissituation durch die schwer vorhersehbare Marktlage weiter verschärft. Weiterführende Informationen zum Thema Energiepreisentwicklung finden Sie hier.

Die genaue zukünftige Entwicklung am Energiemarkt ist aktuell kaum vorherzusehen, doch nach aktuellem Stand werden die Preise vorläufig auf einem hohen Niveau stagnieren oder sogar noch weiter steigen. Die WVV Energie tut ihr Möglichstes, um die Preisbelastung für ihre Kunden so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig für größtmögliche Stabilität und zu sorgen.

Durch die steigenden Beschaffungskosten kann ein Anstieg des Preisniveaus leider nicht verhindert werden. Wie Sie Ihren individuellen Energieverbrauch und somit auch die Kosten senken können, hat die WVV Energie in ihren Energiespartipps für Sie zusammengefasst. Um Ihnen die bestmögliche Unterstützung zu bieten, arbeitet die WVV Energie aktuell an Lösungen, um Sie bei der Erhöhung Ihrer individuellen Energieeffizienz unterstützen zu können.

Die Vertragspartner für den Erdgasbezug der WVV Energie sind Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die ihre Gasmengen aus unterschiedlichen Erzeugungsquellen beziehen.

Der Transport und die Verteilung von Erdgas erfolgt über das deutsche Gasnetz. Hier werden alle importierten sowie inländisch erzeugten Gasmengen eingespeist und sicher zu den verschiedenen Verbrauchsstellen befördert. Welches Erdgas dabei in welcher Region Deutschlands aus der Leitung kommt, wird über die zugrundeliegende Infrastruktur bestimmt.

Physikalisch stammt das Erdgas im Versorgungsgebiet der WVV Energie aus Norwegen. Im Falle eines Ausfalls der russischen Gaslieferungen erfolgt eine Umverteilung der in Deutschland weiterhin verfügbaren Gasmengen zur deutschlandweiten Sicherung der Gasversorgung.

Seit Beginn des russische Angriffskriegs auf die Ukraine arbeitet die Bundesregierung an verschiedenen Maßnahmen, um die Abhängigkeit vom russischen Gasimport weiter zu verringern.

Von Seiten der Übertragungsnetz-Betreiber wird die Gefahr von Angriffen auf physische und digitale Systeme sehr ernst genommen. Sie betonen auch die enge Kooperation mit den Sicherheitsbehörden. Grundsätzlich gibt es aber keine Angaben zu den aktuellen Sicherheitsvorkehrungen. Generell hat Deutschland aber eines der sichersten Stromnetzinfrastrukturen.

Die Frage ist abhängig von der Entwicklung auf der Beschaffungsmarkt-Seite. Hier gilt es erstmal abzuwarten, inwieweit die Maßnahmen, die auf europäischer und nationaler Ebene ergriffen werden und in Planung sind den erhofften preisdämpfenden Effekt bewirken.

WVV Energiekunden/-innen und Hörer/-innen können sich sicher sein, dass die WVV Energie sämtliche Beschlüsse vom Bund auch weiterhin zuverlässig umsetzen wird.
Die Details werden an die Kundinnen und Kunden kommuniziert, sobald alles final beschlossen ist.

In den letzten Tagen sind Schreiben an die Strom-Kunden der Stadtwerke Würzburg versendet worden. Die Preisanpassungen gelten ab 01. Dezember.

Der Laternenlader der WVV Energie in der Neutorstraße ist ein Pilotprojekt. Hier ist netzbedingt eine maximale Ladeleistung von 3,6 kW in der Stunde möglich.
Das heißt um beispielsweise einen 50 kWh großen Akku vollständig aufzuladen müsste man ca. 13 bis 14 Stunden laden (wenn man davon ausgeht, dass der Akkustand bei 0 % liegt).
Der Ladepunkt ist aufgrund der geringen Ladeleistung für Anwohner gedacht, die ihr Fahrzeug über Nacht aufladen möchten.

Auf lange Sicht lohnt sich die Anschaffung von energieeffizienten Geräten immer. Die LED-Lampen sind hier das beste Beispiel, denn sie sind sparsam langlebig und verbrauchen gegenüber einer Glühlampe bis zu 90% weniger Strom. Die höheren Anschaffungskosten sind damit schnell bezahlt.

Der ursprünglich geplante Inbetriebnahme-Termin war der 26.10.2022. Aufgrund von Lieferproblemen beim Messwandlerschrank ist es der WVV Energie leider nicht möglich den Termin einzuhalten. Der benötigte Messwandlerschrank zählt den Strom für die Schnellladestation. Aktuell geht die WVV Energie davon aus, dass sich die Inbetriebnahme auf Mitte November verschieben wird.

Aktuell hat die WVV Energie keine Fernwärmenetzerweiterung im Bereich Moskauer Ring geplant.

Im Januar 2022 hat die Stadt Würzburg ein neues Klimaschutzkonzept verabschiedet. Es unterstreicht klar, dass die Ausweitung der Wärmenetze (gekoppelt mit einer klimaneutralen Erzeugung) ein zentraler Ansatz zur Erreichung der städtischen Klimaneutralität ist. Auf Grundlage des Klimaschutzkonzeptes wird aktuell der Energieleitplan für die Stadt Würzburg erstellt.

Dieser soll aufzeigen, in welchen Gebieten zusätzliche bzw. erweiterte Wärmenetze technisch möglich und umsetzbar sind.

Diese Ergebnisse bilden die Basis für die Detailplanungen der WVV Energie(, die allerdings auch nochmal etwas Zeit in Anspruch nehmen wird.)

Der Energieleitplan und die daraus abgeleiteten zeitlichen Prioritäten werden nach Fertigstellung veröffentlicht.

Die WVV Energie geht aktuell geht derzeit davon aus, dass die Ergebnisse im Laufe des kommenden Jahres 2023 vorliegen werden.

Es gilt darauf hinzuweisen, dass auch das 4-Monatstief eine deutliche Preissteigerung im Vergleich zu den Preisen aus dem Jahr 2021 darstellt.

Die WVV Energie beschafft ihre vertraglich vereinbarten Energiemengen für ihre Kunden frühzeitig und langfristig auf dem sogenannten Terminmarkt. Da die Energiepreise stark schwanken, kauft die WVV Energie nicht alles auf einmal ein, sondern beschafft die benötigte Energie in Teilmengen und Schritt für Schritt zu verschiedenen Zeitpunkten. Dadurch wird das Risiko stark schwankender Börsenpreise minimiert. Starke Veränderungen bei den Börsenpreisen wirken sich daher nicht unmittelbar und nicht 1:1 auf den Preis für Endkunden aus.

Dies ist auch der Grund, weshalb der Preis der Kundinnen und Kunden nicht im gleichen Umfang fällt, wenn die Börsenpreise kurzzeitig fallen. Preissenkungen an der Börse kommen nicht unmittelbar bei den Verbrauchern an, sondern erst mit einer gewissen Verzögerung. Umgekehrt steigt der Endkunden-Gaspreis auch nicht 1:1 mit dem Börsenpreis. Die vorausschauende Beschaffungsstrategie glättet die Entwicklungen an den Energiebörsen. Dadurch musste die WVV Energie in den zurückliegenden Monaten die Preise weniger stark anheben als manche Wettbewerber, die eine eher kurzfristige und spekulative Einkaufspolitik verfolgen. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass die Grundversorgung auf den Preisvergleichsportalen aktuell häufig der günstigste Tarif ist.

Nach Rücksprache mit den technischen Kollegen konnte die WVV Energie in Erfahrung bringen, dass aus der Motivation der Energieeinsparung seitens der Stadt Würzburg bisher noch keine Ampel abgeschaltet wurde. Grundsätzlich muss man wissen, dass Ampeln ununterbrochen (Tag und Nacht) in Betrieb gehalten werden sollen. Durch die Abschaltung könnte die Unfallwahrscheinlichkeit erhöht werden, außerdem bieten viele Ampeln auch den Sehbehinderten eine sichere Führung durch die Straßenzüge.

Abschließend noch der Hinweis, dass wir als STW für die Stadt Würzburg, je nach Haushalthaltslage, jährlich mehrere Ampeln mit der sogenannten Einwandtechnologie modernisieren. Das heißt diese Brennstelle hat dann nur noch eine Leistungsaufnahme von 1,3-1,7 Watt.

Leider sind die beiden Methoden nicht wirklich vergleichbar, da für eine Wärmflasche eine bestimmte Wassermenge (im Wasserkocher) erhitzt werden muss und dann eine bestimmte Zeit warm hält, der Heizlüfter hingegen ist über die Steckdose je nach gewünschter Dauer in Betrieb.

Generell lässt sich jedoch sagen, dass für eine Wärmflasche immer nur so viel Wasser erhitzt werden sollte wie benötigt wird.

Elektrische Heizgeräte sind keine Alternative für die flächendeckende Beheizung! Trotz hoher Gaspreise sind Heizlüfter im Betrieb deutlich teurer und erhöhen das Brandrisiko.

Das kommt auf die Menge an. Bei kleinen Mengen bis zu einem halben Liter empfiehlt es sich die Mikrowelle zu verwenden. Bei größere Mengen ab einem Liter bietet sich der Herd besser an. Wichtig ist aber, auf dem Herd einen Deckel zu verwenden.

Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher ihrem Gaslieferanten eiune Einzugsermächtigung erteilt haben, dann müssen sie nichts weiter unternehmen - dann ist der Lieferant in der Pflicht. Wenn ein Dauerauftrag erteilt wurde, dann kann der nur durch den Kunden selbst angepasst werden. Dann müsste dieser für Dezember geändert werden. Anderenfalls wird der zu viel überwiesene Betrag in der Jahresabrechnung entsprechend verrechnet.

Der WVV-Konzern ergreift alle erdenklichen Maßnahmen, um die Versorgungssicherheit für die Bürger in Würzburg sicherzustellen.

Grundsätzlich ist die Empfehlung auf LED-Lichterketten zu setzen, da diese energiesparender und langlebiger sind. Eine LED-Lichterkette mit 5 Watt, die über 6 Wochen täglich 5 Stunden brennt, verbraucht rund 1,05 Kilowattstunden - Das sind rund 0,45€. Eine herkömmliche Lichterkette mit 30 Watt verbraucht in der gleichen Zeit 6,3 Kilowattstunden - Das sind 2,70€. Deswegen der Tipp: beim Kauf auf den Stromverbrauch achten, auf LED setzen und eine Zeitschaltuhr benutzen, um die Betriebsdauer zu regulieren?

Fragen:

  1. Warum Steigen die Marktpreise so stark?
  2. Wie entwickeln sich die Strom-und Gaspreise zukünftig?
  3. Wie kann ich meine Energiekosten senken?
  4. Wo kommt unser Erdgas her?
  5. Wie schätzen Sie die Blackoutgefahr ein?
  6. Wie entwickeln sich die Strompreise aktuell?
  7. Wann wird der Abschlag angepasst?
  8. Wie lange dauert das Laden eines E-Autos an Straßenlaternen?
  9. Lohnt sich der Kauf neuer Geräte mit besserer Energieklasse
  10. Wann wird die Schnellladestation in Höchberg aufgestellt?
  11. Wann kommen Preisschwankungen beim Kunden an? Teil 1
  12. Wann kommen Preisschwankungen beim Kunden an? Teil 2
  13. Werden Ampeln aus Energiespargründen abgeschalten?
  14. Was ist günstiger - Wärmflasche oder Heizlüfter
  15. Welche Tipps haben Sie beim Heizen?
  16. Tipps zur Umsetzung von PV Anlagen in der eigenen Gemeinde?
  17. Was ist energiesparender: Herd oder Mikrowelle?
  18. Wie wird der Dezemberabschlag verrechnet?
  19. Was wird getan, dass es nicht zum Blackout kommt?
  20. Was ist bei der Weihnachtsbeleuchtung zu beachten?

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