Bayern / Ochsenfurt: Rettungshubschrauber dürfen länger fliegen

Sie sind zügig vor Ort, sichern die medizinische Versorgung und ermöglichen eine schnelle Behandlung in einer Spezialklinik – Die Bayerischen Rettungshubschrauber.
Dazu zählt auch Christoph 18, der in Ochsenfurt stationiert ist und bayernweit die meisten Einsätze fliegt.
Der Bayerische Ministerrat hat jetzt beschlossen, dass die Luftrettung in Zukunft länger einsatzbereit sein soll. Das bedeutet: Künftig sollen Einsätze auch nach Einbruch der Dunkelheit möglich sein – abhängig vom Schichtbetrieb. Die Betriebszeiten werden schrittweise ausgeweitet.
In den Wintermonaten sollen die Flüge bis 20:15 Uhr möglich sein, im Sommer sogar bis 21:45 Uhr. Bisher mussten die Rettungshubschrauber nach Sonnenuntergang am Boden bleiben.
Hintergrund ist die Anpassung an die veränderte Krankenhausstruktur in Bayern – durch die Luftrettung lassen sich Transportwege zu Kliniken verkürzen.
Insgesamt sind in Bayern 15 Rettungshubschrauber im Einsatz.