In den letzten Jahren erhielt das Intervallfasten immer mehr Sympathisanten. Selbst Sportler und einige Stars nutzen die Methode der Nahrungsunterbrechung um bessere Leistungen zu erbringen.

Gesundheitliche Vorteile des Fastens

Das intermittierende Fasten bringt viele gesundheitliche Vorteile mit sich und hilft beim Abnehmen. Die Methode schützt jedoch auch die Zellen und hat dadurch einen Anti-Aging-Effekt. Wenn man fastet, können die Zellen im Körper besser entgiften und sich erneuern. Dadurch altert der Körper langsamer und ist weniger anfällig für Krankheiten. Es gibt außerdem Hinweise darauf, dass das Gehirn durch eine verbesserte Zellenaktivität stärker geschützt wird. Dadurch könnten degenerative geistige Alterserscheinungen bekämpft werden. Andere Forschungen zeigen sogar, dass Intervallfasten Krebs vorbeugen kann, indem der Körper die Fähigkeit bekommt die Krebszellen zu verlangsamen oder deren Ausbreitung sogar anhalten zu können. Weitere Vorteile sind eine verbesserte Insulinsensitivität und ein geringeres Risiko an Herz-/Kreislaufproblemen zu erkranken. Menschen die das Unterbrechungsfasten, durchführen berichten außerdem von einer gesteigerten Energie und erhöhtem mentalen Fokus im Alltag. Es scheint also so, dass Intervallfasten ein Stück weit gegen unsere widerspenstigsten Zivilisationskrankheiten hilft und das Leben vieler Menschen bereichert.

Ist das intermittierende Fasten für jeden geeignet?

Die Nahrungsaufnahme für 16, 20, 24 Stunden oder gar Tage zu unterbrechen, stellt viele Leute vor ein Problem. Letztendlich ist es eine reine Gewöhnungssache und der Hunger verschwindet nach ein paar Tagen. Doch einigen Menschen wird es schwerer fallen als anderen, das ist definitiv klar. Und nicht jeder sollte diese Methode nutzen um abzunehmen. Frauen sind in der Regel etwas anfälliger und sollten sich vorher von einem Arzt durchchecken lassen. In der Schwangerschaft ist das Fasten nicht sehr zu empfehlen. Bei Diabetes muss die Ernährungsumstellung unbedingt von einem Arzt begleitet und sollte nicht auf eigene Faust durchgeführt werden.

Wie sieht ein Intervallfasten Plan aus?

Man kann das Intervallfasten sehr unterschiedlich durchführen. Es gibt verschiedene Methoden, welche alle ähnliche Effekte im Körper hervorrufen können. Zum Beispiel kann man von 12 Uhr bis 20 Uhr essen und dann für 16 Stunden fasten, das nennt man „16 Stunden Diät“ oder auch „16 zu 8“. Eine weitere Möglichkeit könnte sein, 2 mal wöchentlich für 24 Stunden oder sogar 36 Stunden zu fasten. Hierbei kann Wasser, Kaffee und Tee dazu dienen, den Hunger effektiv zu unterdrücken.

Desweiteren gibt es einige Ballaststoffe wie zum Beispiel Glucomannan (EU-zertifiziert), welches in Kapselform eingenommen wird, sich im Magen ausdehnt und dadurch zu einem starken Sättigungsgefühl führt. Es gibt Intervallfasten Pläne die zum Abnehmen und der Verbesserung der Gesundheit beitragen können. Dabei muss man nicht dogmatisch vorgehen, sondern kann variieren und zum Beispiel auch 17 zu 7, 18 zu 6 oder 20 zu 4 fasten und das täglich! Im Internet gibt es viele sehr ausführliche Anleitungen und Beispiele dafür. Auf dieser Seite kann man einen Intervallfasten Plan auswählen und diesen anschließend so anpassen, dass er perfekt zum eigenen Alltag passt.

Eine Methode zur effektiven Bekämpfung von Körperfett

Viele Menschen möchten gerne ihr Körpergewicht reduzieren. Langfristig geht das nur über die Körperfettreduktion. Dabei sollte man beachten, dass ein striktes Kaloriendefizit eingehalten werden muss, damit die Fettreserven zur Energiegewinnung herangezogen werden können. Normalerweise isst man zu jeder Mahlzeit etwas weniger, lässt die Snacks zwischendurch weg und betreibt etwas mehr Sport. Die Methode des Intervallfastens an sich, soll laut Aussagen und Forschungen einiger Sportwissenschaftler positiv zur Fettverbrennung beitragen. Quelle: https://www.hna.de/sport/regionalsport/sport-kassel-sti248130/intervallfasten-bewirkt-mehr-effekte-beim-training-5246082.html

Wer besonders viel Gewicht verlieren möchte, sollte dabei auf Krafttraining setzen. Muskulatur erhöht den Energiegrundumsatz und sorgt dadurch für eine erhöhte Kalorienverbrennung, auch im Schlaf. Oft wird behauptet, beim Intervallfasten müsste man nicht auf strenge Grenzen bei der Zufuhr der Kohlenhydrate, Fette und Proteine achten. Das ist leider ein Trugschluss, denn die alte Formel Kaloriendefizit = Kalorienzufuhr – Kalorienverbrauch gilt nach wie vor.

Ein Beispielplan zum Abnehmen mit der 16 zu 8 Methode könnte wie folgt aussehen:

  • Training um 11 Uhr
  • Erste Mahlzeit mit viel Kohlenhydraten und Proteinen um 12 Uhr
  • Letzte Mahlzeit mit gesunden Fetten und wenig Kohlenhydraten um 20 Uhr
  • Anschließend bis zum nächsten Tag um 12 Uhr fasten

Schläft beim Intervallfasten nicht der Stoffwechsel ein?

Viele glauben, dass durch das Weglassen von Mahlzeiten die Stoffwechselrate, also der Grundumsatz eines Menschen verringert wird. Mittlerweile gibt es aber einige Studien die klar zeigen, dass dies nicht in besonders großem Ausmaß der Fall ist. Untersuchungen zeigen sogar, dass der Effekt des eingeschlafenen Stoffwechsels bei einer üblichen Kalorienreduktion deutlich größer ist als beim intermittierendem Fasten!

Fazit

Insbesondere im Zeitraum der Ernährungsumstellung kann es zu einigen Nebenwirkungen kommen, dazu zählen Kopfschmerzen, Müdigkeit und erhöhter Durst. Die Ursache dafür liegt wahrscheinlich darin, dass der Körper beim Intervallfasten stark entgiftet. Die Vorteile dieser Methode liegen klar auf der Hand und überwiegen die Nebenwirkungen bei weitem, insbesondere deshalb, weil sie nur in den ersten Tagen und Wochen auftreten, bis der Körper sich an die neuen Ernährungsgewohnheiten angepasst hat.

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