Mainfranken: Herbstzeit bedeutet Kürbiszeit

Sie sind bunt, sie sind rund und sie sind wahnsinnig vielfältig. Kürbisse. Die oftmals graue Herbstzeit steht in krassem Kontrast zu den farbenfrohen Alleskönnern.

Tipps und Tricks vom Profi

Fabian Kuhn gehört der Hof Kuhn in Allersheim. Er baut sowohl Speise- als auch Zierkürbisse an. Selbst spezielle Halloween-Kürbisse hat er zu bieten. Insgesamt über 70 verschiedene Sorten. Der optimale Gesprächspartner also, um alle Fragen rund um den Kürbis in für alle Mal zu klären.

 — © Foto: Hof Kuhn
Foto: Hof Kuhn

Welcher Kürbis ist der Leckerste?

Das ist natürlich Geschmackssache! Viele bevorzugen den Hokkaidokürbis - unkompliziert mitsamt der Schale essbar und vielseitig. Oder aber der Muskatkürbis mit seinen feinen Aromen. Der Lieblingskürbis von Fabian Kuhn ist der Spaghettikürbis mit Quark, Pesto, oder einfach nur mit Salz und Pfeffer; wahlweise auch mit klassischer Spaghetti Soße.

Gibt es Geheimzutaten für den besten Geschmack?

Ein Spritzer Orangensaft oder etwas Ingwer bringen Frische und heben das Aroma. Für Freunde der eher herzhaften Kost passt Rosmarin, Thymian oder Chilli perfekt.

Was mache ich mit den Kernen?

Auf keinen Fall wegwerfen!!!!

Zum Beispiel trocknen oder rösten, dann eigenen sie sich ideal als Snack, oder auch als Topping für die Suppe. Geschält sind die Kerne außerdem auch die Basis für das Berühmte Kürbiskernöl.

Wie hält der Kürbis länger, vor allem wenn ich ihn für Halloween vor die Tür stellen will?

Am besten Kühl und trocken lagern und nicht zu früh schnitzen. Nach dem Aushöhlen mit Essigwasser auswischen oder einen leichten Film Haarspray draufsprühen – das verzögert die Schimmelbildung.

Kann ich Zierkürbisse essen - so als kleinen Snack zwischendurch?

Faustregel: Alles was kleiner als eine Hand ist, bitte nicht essen!!

Die Bitterstoffe sind ungenießbar und teilweise sogar giftig.

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