Mainfranken: Immobilienmarkt entwickelt sich unterschiedlich

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in der Region – lohnt sich Kaufen oder bleibt Mieten die bessere Wahl? Eine aktuelle Auswertung zeigt: Der Immobilienmarkt in Deutschland verändert sich spürbar. In manchen Regionen stagnieren die Preise oder gehen sogar leicht zurück – vor allem dort, wo die Bevölkerung sinkt. In anderen wiederum steigen die Preise.
Ein Blick auf Mainfranken macht deutlich, wie unterschiedlich sich die Entwicklung bis 2035 (inflationsbereinigt) darstellen könnte:
Im Landkreis Main-Spessart bleiben die Preise nahezu stabil. Mit einem Plus von rund 0,08 Prozent pro Jahr bewegt sich der Markt kaum. Hintergrund ist eine eher rückläufige Bevölkerungsentwicklung und damit eine begrenzte Nachfrage.
In der Stadt Würzburg zeigt sich dagegen weiterhin ein moderates Wachstum. Die Preise steigen laut Prognose um etwa 0,55 Prozent jährlich. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt bereits bei rund 4.070 Euro. Zwar bleibt die Nachfrage hoch, das Wachstum fällt aber deutlich geringer aus als in früheren Jahren.
Auch im Landkreis Würzburg steigen die Preise weiter – mit rund 0,62 Prozent pro Jahr etwas stärker als in der Stadt. Viele Menschen weichen ins Umland aus, wo Wohnen günstiger ist und die Anbindung an Würzburg weiterhin gut bleibt.
Den stärksten Anstieg verzeichnet der Landkreis Kitzingen. Dort könnten die Preise um etwa 0,76 Prozent jährlich steigen. Grund dafür ist vor allem Bevölkerungswachstum und damit eine wachsende Nachfrage nach Wohnraum.