Was kommt in die braune Biotonne ?
Generell gilt: Die Biotonne ist der Platz für organische Abfälle. Hier landet zum Beispiel altes Obst, Gemüsereste wie Kartoffelschalen aus der Küche, Pflanzenteile oder alte Erde aus dem Blumentopf. Bei Speiseresten gilt aber: In Stadt und Landkreis Würzburg darf kein Fisch und kein Fleisch in die braune Tonne. Im Landkreis Kitzingen und in Main-Spessart ist das wiederum kein Problem. Auch Eierschalen dürfen hier in die Biotonne, während sie in Würzburg und Umgebung ein Fall für den Restmüll sind.
Warum gibt es beim Biomüll lokale Unterschiede?
Biomüll wird von Kommune zu Kommune unterschiedliche entsorgt und aufbereitet. Im Landkreis Kitzingen geht der Müll in eine Vergärungsanlage. Dort wird dann aus dem Küchenmüll Wärme und Strom generiert. In Würzburg hat man ein anderes System entwickelt, hier geht der Biomüll ins Kompostwerk Würzburg. Der Kompost aus dem Biomüll landet bei uns vor allem in der Landwirtschaft. In Main-Spessart landet alles in Humuswerk Wernfeld, wo auf Nachfrage erklärt wurde, dass Fleisch und Fischreste in kleinem Maße kein Problem darstellen würden.
Welche Gemeinsamkeiten gibt es beim Biomüll?
Tabu ist alles, was nicht organisch ist, aber auch Katzenstreu oder Hundekot, Tierkadaver, Tabakreste oder Flüssigkeiten. Und: Bitte keine Tüten in den Biomüll werfen, weder aus Papier noch aus vermeintlich kompostierbarem Plastik. Das sorgt in jedem Fall für Probleme, weil die Tüten zwar in der Theorie kompostierbar sind, wegen der kurzen Zeiträume in denen Biomüll verarbeitet wird, sich aber leider meist nicht zersetzen. Das könnte dazu führen, dass sie auf den Feldern der Region landen.
Unter www.biokoenner.de wird alles verständlich erklärt. Hier sind alle Landkreise separat mit ihren eigenen Regeln verlinkt.
