Mainfranken: Unternehmen warten auf Wirtschaftsaufschwung

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​​Bürokratie, hohe Steuern und politische Unsicherheiten – Der erhoffte Aufschwung der regionalen Wirtschaft lässt weiter auf sich warten. Und das schlägt sich auch auf die Stimmung der mainfränkischen Unternehmen nieder.

​Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Würzburg-Schweinfurt. Der Konjunkturklimaindikator liegt derzeit bei 103 Punkten. Damit bewerten die Unternehmen ihre Lage zwar schlechter als im Frühjahr, aber besser als im vergangenen Jahr – da lag der Indikator bei 93 Punkten.

​Trotz der weiterhin angespannten Lage blicken die Betriebe erstmals seit 2022 wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Rund die Hälfte der mainfränkischen Unternehmen bezeichnet ihre aktuelle Situation als zufriedenstellend, ein Viertel als gut, und etwa jedes fünfte Unternehmen als schlecht.

​Vor allem die Industrie kommt nicht aus der Krise, während die Dienstleistungsbranche das Zugpferd der Region bleibt, so die IHK. Die Kammer spricht sich, mit Blick auf die aktuelle Situation, für den „Herbst der Reformen“ aus – in Form von spürbaren Effekten wie Bürokratieabbau und wirtschaftlicher Entlastung.

​Bei der Konjunkturanalyse befragt die IHK mehrere Unternehmen in Mainfranken zu ihrer aktuellen Geschäftslage und Stimmung. Dieses Mal haben sich 244 Unternehmen beteiligt. ​

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