Mainfranken: Wohn- und Lebenshaltungskosten sind vergleichsweise günstig

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Wer in einer Großstadt lebt, hat deutlich höhere Wohn- und Lebenshaltungskosten als auf dem Land. Was bundesweit zutrifft, zeigt sich auch in Mainfranken.

Das geht aus einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des Bau-, Stadt- und Raumforschungsinstituts (BBSR) hervor. Für die Studie wurden die Preise für Miete, Strom, Gas und Lebensmittel in allen 400 Kreisen und kreisfreien Städten miteinander verglichen und ein Durchschnitt gebildet.

Dabei zeigt sich: In der Stadt Würzburg liegen die Preise rund vier Prozent über dem bundesweiten Schnitt. Damit belegt die Stadt im Ranking der günstigsten Städte und Landkreise lediglich Platz 348 von 400.

Deutlich günstiger leben die Menschen dagegen auf dem Land. So liegen die Kosten im Landkreis Würzburg etwa ein Prozent und im Kreis Kitzingen 3,5 Prozent unter dem Bundesschnitt. Am niedrigsten sind die Wohn- und Lebenshaltungskosten im Landkreis Main-Spessart mit knapp fünf Prozent unter dem Bundesschnitt.

Deutscher Spitzenreiter bleibt weiterhin München – dort liegen die Preise bei knapp 24 Prozent über dem bundesweiten Schnitt.

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