Mellrichstadt: Lebenslang nach Messermord?

Weil er seine Arbeitskollegin in Mellrichstadt erstochen hat, soll ein 22-jähriger lebenslang in Haft.
Die Staatsanwaltschaft fordert in ihrem Plädoyer eine Verurteilung wegen Mordes und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.
Sollte das Gericht dieser Einschätzung folgen wäre eine Entlassung des Mannes nach 15 Jahren Haft äußerst unwahrscheinlich.
Der 22-jährige hat gestanden, seine Arbeitskollegin erstochen zu haben, als Motiv stehen Hass und Mordlust im Raum.
Ein Sachverständiger bestätigte die volle Schuldfähigkeit des drogenabhängigen Angeklagten. Die Plädoyers von Nebenklage und Verteidigung stehen noch aus.
Das Urteil soll am Dienstag fallen.