Im Skandal um die 2.000 toten Schweine von Gelchsheim bleibt das Landratsamt Würzburg auf rund 200.000 Euro sitzen. Die Behörde hatte die Kadaver entsorgen lassen und wollte das Geld vom Landwirt zurück. Der hat dagegen erfolgreich vor dem Verwaltungsgericht geklagt. Einer der Gründe: Das Landratsamt hatte den Auftrag ohne Ausschreibung vergeben, weil es eine besondere Dringlichkeit sah. Die war nach Einschätzung des Gerichts aber nicht gegeben. Nach Aussagen einer Tierärztin seien erste Tiere in dem Stall in Gelchsheim wohl schon 2016 verendet, also zwei Jahre bevor der Skandal ans Licht kam. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.

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