Wegen Störung der Totenruhe steht ein Bestatter ab Dienstag vor dem Amtsgericht Schweinfurt. Er soll Leichen in ein Ausbildungszentrum nach Münnerstadt gebracht haben, ohne die Angehörigen vorher um Erlaubnis zu fragen. Dort soll an den Toten geübt worden sein, wie der Mund durch Nadelstiche verschlossen und fixiert werden kann. Der Angeklagte ist Vorsitzender des Bestatterverbands Bayern, lässt sein Amt aber ruhen. Im Prozess gegen ihn sollen 13 Zeugen gehört werden.