Vor dem Schweinfurter Amtsgericht soll am Montag das Urteil gegen einen mutmaßlichen Sprengstoff-Bastler fallen. Der Mann hatte im vergangenen Jahr literweise gefährliche Chemikalien zuhause, genauso wie schon fertigen Sprengstoff. Der wurde in der Nähe des Fundorts – einem Wohnhaus – kontrolliert gesprengt. Etwa 100 Menschen mussten deshalb ihre Wohnungen verlassen. Es gibt laut Anklage aber keinen terroristischen Hintergrund. Der damals 35-Jährige gab beim Prozessauftakt an, dass Böllerbasteln sein Hobby sei. Unter den sichergestellten Substanzen war unter anderem der hochexplosive Stoff TATP. Er kam bei den Anschlägen in Paris 2015 zum Einsatz.

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