Der Europäische Gerichtshof hat am Dienstag entschieden, dass Firmen in allen EU-Staaten die komplette Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter systematisch erfassen müssen. Die Handwerkskammer für Unterfranken will deswegen genau darauf achten, dass den Betrieben nicht noch mehr Bürokratie aufgebürdet wird. Von Vorteil ist dabei wohl die fortschreitende Digitalisierung. In welcher Form die Zeiterfassung kommt, bleibt den EU-Mitgliedsstaaten überlassen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund steht hinter dem Urteil des EuGH, da die Zahl der Überstunden inakzeptabel hoch sei. Der Arbeitgeberverband reagierte entsetzt.

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