Seit Jahren ist die Rettungsgasse nach schweren Unfällen immer wieder Thema. Auf der A3 bei Heidingsfeld hat sie am Dienstag leider mal wieder nicht funktioniert, klagen die Rettungsdienste. Teilweise mussten die Sanitäter über einen halben Kilometer zu Fuß zur Unfallstelle laufen – bei 30 Grad, beladen mit umfangreicher Ausrüstung. Probleme hätten vor allem Gespanne auf der mittleren Spur gemacht, die sich beim Versuch zu rangieren dann auch noch verkeilt hätten. Besonders dreist war laut Polizei ein belgischer LKW-Fahrer. Er fuhr mit seinem 38-Tonner durch die Rettungsgasse und blieb dort stecken. Die Polizei musste ihn in einen Baustellenbereich lotsen. Dort zeigte sich der Fahrer dann auch noch uneinsichtig. Polizei und Rettungskräfte appellieren, bereits dann eine Rettungsgasse zu bilden, wenn sich ein Stau bildet. Bei dem Unfall am Dienstagmittag bei Heidingsfeld hatte ein LKW die Mittelleitplanke durchbrochen und zwei Autos gerammt. Vier Personen wurden teils schwer verletzt - darunter auch ein Kleinkind.

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