Am Samstag riefen 600 Menschen den Notstand der Menschlichkeit aus. Auf der Demonstration der SEEBRÜCKE Würzburg forderten die Teilnehmer, dass sich alle Europäer an die Menschenrechte halten und Geflüchteten Hilfe und Schutz gewähren. Die vertretenen Stadtrats-Fraktionen waren sich einig: Würzburg soll zu einem „Sicheren Hafen“ werden. Auf der Demonstration sprachen verschiedene Vertreter aus der Würzburger Stadtpolitik, der Kirche und der Zivilgesellschaft. Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung. Sie hatte sich gegründet, nachdem im Jahr 2018 Schätzungen zufolge mehr als 2.200 Menschen bei ihrer Flucht im Mittelmeer ertrunken waren. 2019 gründeten Mitglieder des Würzburger Flüchtlingsrats und des KHG-Asyl-Arbeitskreises "Mehr als 16a" dann die Würzburger Seebrücke.

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