2018 war ein herausragendes Weinjahr. Das zeigt sich jetzt in einer Zwischenbilanz der Regierung von Unterfranken zur Qualitätsprüfung der Weine. Demnach wurden mit über 86 Hektoliter pro Hektar Anbaufläche so hohe Erntemengen wie seit über 10 Jahren nicht mehr erzielt. Inzwischen wurden rund 46 Prozent der Weine überprüft. 93 Prozent der Weine erhielten eine amtliche Prüfnummer. Mit großem Abstand wurde am meisten Silvaner produziert, gefolgt von Müller-Thurgau und Bacchus. Gestiegen ist vor allem die Produktion von Rotling. Der Sommer 2018 war enorm lang, heiß und trocken. Dem Wein kam das zugute, so gab es nämlich kaum Schädlinge. Die Weinlese hatte gut dreieinhalb Wochen früher als sonst begonnen.

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